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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 15:02:43 +0200</pubDate>
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				<guid isPermaLink="false">news-59303</guid>
				<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 14:42:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Haslachgalerie in Kals offiziell eröffnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/haslachgalerie-in-kals-offiziell-eroeffnet/</link>
				<description>Mehr Sicherheit für Kalsertal und neue Radwegverbindung </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1dced2488922f18d85da699b3a494075"><span class="regierungsmitglied">Neue Infrastruktur stärkt Verkehrs- und Versorgungssicherheit für Bevölkerung, Gäste und Einsatzkräfte</span></li><li data-list-item-id="ea4b7ca1973b80a68feb0cd8130bf5687"><span class="regierungsmitglied">200 Meter lange Galerie schützt die L 26 Kalser Straße im Bereich des Blasiskagrabens vor Lawinen</span></li><li data-list-item-id="e344d25419c02da4b0ab116248d35b4f1"><span class="regierungsmitglied">Nach Verkehrsfreigabe Ende 2025 wurden im Frühjahr und Sommer 2026 Radweg, Deckasphalt und abschließende Rekultivierungsarbeiten umgesetzt</span></li></ul><p>Mit der offiziellen Eröffnung der Haslachgalerie in Kals am Großglockner findet ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für das Kalsertal seinen Abschluss. Die rund 200 Meter lange Schutzgalerie auf der L 26 Kalser Straße sichert den besonders lawinengefährdeten Straßenabschnitt im Bereich des Blasiskagrabens zwischen Oberpeischlach und Lesach. Bereits vor Beginn der Wintersaison 2025/26 konnte die Galerie für den Verkehr freigegeben werden. In den vergangenen Monaten wurden nun auch die abschließenden Arbeiten im gesamten Baulos – vom Radweg bis zur abschließenden Asphaltierung – fertiggestellt. Finanziert wurde das Projekt vom Land Tirol – die Baukosten beliefen sich auf rund 9,8 Millionen Euro.&nbsp;</p>
<p>„Mit der Haslachgalerie haben wir eine dauerhafte Lösung für einen Straßenabschnitt geschaffen, der nach den schweren Unwettern und schneereichen Wintern der vergangenen Jahre zunehmend Naturgefahren ausgesetzt war. Eine sichere Erreichbarkeit ist für die Menschen im Kalsertal ebenso entscheidend wie für den Tourismus, die Wirtschaft und die Einsatzorganisationen. Mit dem Abschluss dieses Projekts setzen wir einen wichtigen Schritt für eine verlässliche Verkehrsinfrastruktur in Osttirol“, so LHStv<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Josef Geisler&nbsp;</span>anlässlich der Eröffnung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Die Haslachgalerie gibt uns ein wesentliches Stück zusätzliche Sicherheit“</span></p>
<p>Auslöser für das Projekt waren insbesondere die Folgen des Sturmtiefs Vaia im Jahr 2018 und die darauffolgenden schneereichen Winter. Durch den Verlust der Schutzwirkung des Waldes hatte sich die Lawinengefährdung im Bereich des Blasiskagrabens deutlich erhöht. Die neue Galerie schützt die Landesstraße nun unmittelbar vor Lawineneinwirkungen. Ergänzt wird das Schutzbauwerk durch Lawinenleitdämme nördlich und südlich der Galerie.</p>
<p>Für die Gemeinde Kals am Großglockner bedeutet der Abschluss des Projekts vor allem mehr Verlässlichkeit im Alltag. „Eine sichere Straßenverbindung ist für unsere Gemeinde von zentraler Bedeutung. Sie betrifft den täglichen Weg zur Arbeit und zur Schule genauso wie die Erreichbarkeit für unsere Gäste oder die Zufahrt im medizinischen Notfall. Die Haslachgalerie gibt uns hier ein wesentliches Stück zusätzliche Sicherheit. Umso erfreulicher ist es, dass nun auch die abschließenden Arbeiten rund um das Bauwerk abgeschlossen sind“, hebt die Kalser Bürgermeisterin<span class="regierungsmitglied"> Erika Rogl&nbsp;</span>die Bedeutung der Haslachgalerie für die Gemeinde Kals am Großglockner hervor.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Radweg und abschließende Straßenbauarbeiten im Frühjahr und Sommer 2026</span></p>
<p>Nachdem die wesentlichen Arbeiten an der Galerie bereits innerhalb einer Bausaison abgeschlossen und die Straße noch 2025 für den Verkehr freigegeben werden konnte, konzentrierten sich die Arbeiten im Frühjahr und Sommer 2026 vor allem auf die Bereiche außerhalb des Schutzbauwerks. Ein Schwerpunkt lag auf der Herstellung des neuen Radwegs im Bereich der bisherigen Straßentrasse. Darüber hinaus wurde im gesamten Baulos die abschließende Asphaltschicht aufgebracht. Ebenso erfolgten die Rekultivierung der beanspruchten Flächen sowie die landschaftliche Einbindung des Bauwerks.</p>
<p>Im Bereich des Blasiskagrabenbachs wurde zudem das Gerinne neu hergestellt. Im Kreuzungsbereich mit dem Radweg wurde eine Furt ausgeführt, die sowohl den wasserbaulichen Anforderungen als auch der neuen Radwegführung Rechnung trägt.</p>
<p>Landesbaudirektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christian Molzer&nbsp;</span>erläutert: „Bei einem Projekt dieser Größenordnung endet die Arbeit nicht mit der Verkehrsfreigabe der Galerie. Im Frühjahr und Sommer ging es darum, sämtliche Außenbereiche fertigzustellen, die endgültige Fahrbahnoberfläche herzustellen und das gesamte Baulos sauber in den Bestand und in die Umgebung einzubinden. Mit dem Radweg und den abschließenden Rekultivierungsmaßnahmen ist das Projekt nun gesamthaft abgeschlossen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bauablauf ermöglichte frühzeitige Verkehrsfreigabe</span></p>
<p>Bereits die Hauptbauphase war schneller als ursprünglich vorgesehen verlaufen. Ein niederschlagsarmer Winter hatte einen frühen Baustart ermöglicht. Gleichzeitig konnten Erdarbeiten, Spezialtiefbau und Betonbau eng aufeinander abgestimmt werden. Dadurch war es möglich, die wesentlichen Arbeiten an der 200 Meter langen Galerie innerhalb einer einzigen Bausaison umzusetzen und das Bauwerk bereits vor dem Winter 2025/2026 für den Verkehr zu öffnen. Auch während der Bauphase blieb die L 26 Kalser Straße weitgehend befahrbar. Verkehrsbehinderungen konnten auf einzelne Bauabschnitte und zeitlich begrenzte einspurige Führungen reduziert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Johannes Nemmert</span>, Leiter des Baubezirksamts Lienz, betont: „Die Herausforderung bestand darin, ein technisch anspruchsvolles Schutzbauwerk zu errichten und gleichzeitig die Verkehrsverbindung nach Kals möglichst durchgehend aufrechtzuerhalten. Das ist dank einer sehr guten Abstimmung aller Beteiligten gelungen. Mit der Fertigstellung des Radwegs, der Deckschicht und der Arbeiten am Blasiskagrabenbach können wir heute ein vollständig abgeschlossenes und funktionierendes Gesamtprojekt übergeben.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59281</guid>
				<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 10:22:41 +0200</pubDate>
				
				<title>Hydro Online: Tirols Gewässer jederzeit im Blick</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/hydro-online-tirols-gewaesser-jederzeit-im-blick/</link>
				<description>Messdaten zu Wasserständen, Niederschlag, Grundwasserstand und weiteren hydrologischen Kennwerten</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6062554f476be9a16437523e32d38422"><span class="regierungsmitglied">Verlässliche Informationen für die Bevölkerung –&nbsp;gerade bei Hochwassergefahr und starken Niederschlägen</span></li><li data-list-item-id="e1235759f37414f907ab1d16c9646bc8b"><span class="regierungsmitglied">Neu 2026: Niederwasserklassifizierung und Wassertemperaturen von Seen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e318347e7fec247923bbb8f2d3285ff5a"><span class="regierungsmitglied">Rund 900 Messstellen in ganz Tirol bilden Grundlage für verlässliche Informationen</span></li></ul><p>Wie hoch steht der Inn? Wie viel Niederschlag ist in einer Region gefallen? Und wie entwickelt sich die Situation an Tirols Bächen und Flüssen? Antworten auf diese Fragen liefert seit 2013 die Anwendung „Hydro Online“ des Hydrographischen Dienstes des Landes Tirol. Über eine interaktive Kartendarstellung können aktuelle Messwerte – von Pegelständen bis hin zur Wassertemperatur – aus ganz Tirol einfach und kostenlos abgerufen werden. Die Anwendung ist ohne Registrierung unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=9478&amp;aC=a53eb0d4&amp;jumpurl=0" target="_blank">hydro.tirol.gv.at</a> sowie über die Land Tirol App erreichbar.</p>
<p>„Mit Hydro Online stellen wir den Tirolerinnen und Tirolern einen modernen und leicht zugänglichen Informationsservice zur Verfügung. Gerade bei intensiven Niederschlägen oder einer möglichen Hochwasserentwicklung ist es wichtig, die Situation an den Gewässern im Blick behalten zu können. Transparente und rasch verfügbare Daten schaffen Orientierung und tragen dazu bei, Gefahren besser einzuschätzen. Gleichzeitig zeigen sie, wie viel laufende Arbeit und technische Infrastruktur hinter dem Schutz unseres Lebensraums stehen“, betont LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>.</p>
<p>Hydro Online ergänzt dabei die offiziellen Warnungen und Lageinformationen der zuständigen Behörden. Bei Hochwasserereignissen können BürgerInnen die Entwicklung der Wasserstände an den verfügbaren Messstationen nachvollziehen. So nutzten beispielsweise beim Hochwasser im August 2023 an einem Tag über 200.000 Menschen die Website zur Information. Für konkrete Warnungen und Verhaltensempfehlungen sind weiterhin die Mitteilungen des Landes Tirol und der zuständigen Einsatz- und Sicherheitsbehörden maßgeblich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 900 Messstellen liefern die Datengrundlage</span></p>
<p>Der Hydrographische Dienst Tirol betreibt landesweit rund 900 Messstellen zur Erfassung des Wasserkreislaufs. Gemessen werden unter anderem Niederschlag, Lufttemperatur, Verdunstung, elektrische Leitfähigkeit sowie die Wasserstände von Bächen, Flüssen, Seen und des Grundwassers. Auch Wassertemperatur und Feststoffe werden erfasst. Rund 140 ehrenamtliche BeobachterInnen unterstützen die tägliche Erhebung hydrologischer Daten.</p>
<p>„Die Messungen laufen das ganze Jahr über und liefern uns ein umfassendes Bild der hydrologischen Situation in Tirol. Über Hydro Online werden diese Daten übersichtlich aufbereitet und öffentlich zugänglich gemacht. Nutzerinnen und Nutzer können einzelne Messstellen auswählen, aktuelle Werte abrufen und zeitliche Entwicklungen verfolgen. Die heuer eingeführte Niederwasserklassifizierung erlaubt jetzt auch die Einschätzung der aktuellen Wasserführung im Hinblick auf Niederwasser. Gerade im heurigen, bisher sehr trockenen, Jahr eine wichtige Ergänzung“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Georg Raffeiner,</span> Leiter des Sachgebiets Hydrographie und Hydrologie beim Land Tirol.</p>
<p>Die vom Hydrographischen Dienst Tirol erhobenen Daten dienen nicht nur der Information der Bevölkerung. Sie bilden auch eine wesentliche fachliche Grundlage für den Hochwassernachrichtendienst, wasserwirtschaftliche Planungen, den Hochwasserschutz und die Beurteilung langfristiger Veränderungen im Wasserhaushalt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59228</guid>
				<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Mobilitätsfreundliche Wanderwege eröffnen neue Naturerlebnisse</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mobilitaetsfreundliche-wanderwege-eroeffnen-neue-naturerlebnisse/</link>
				<description>Land Tirol unterstützt Gemeinden und Tourismusverbände bei der Realisierung rollstuhltauglicher Wanderangebote</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7651360072da9c4fa9c34e8c9f586438"><span class="regierungsmitglied">Rund 250.000 Euro Fördermittel im Jahr 2025</span></li><li data-list-item-id="e511644f98ba941afaab20c583402a91c"><span class="regierungsmitglied">Zehn Projekte im Vorjahr realisiert und neun weitere Projekte in Umsetzung</span></li><li data-list-item-id="e828ad7dd8748a081cee9a4ab6949ab09"><span class="regierungsmitglied">Rund 7,5 Millionen Euro in den vergangenen zehn Jahren für Tirols Wanderinfrastruktur investiert</span></li></ul><p>Was Ausflüge zum Reintaler See (Bezirk Kufstein), zum Seefelder Wildsee (Bezirk Innsbruck-Land) oder zum Schlosskopf Ehrenberg (Bezirk Reutte) gemeinsam haben? Sie stehen für mobilitätsfreundliche Wanderwege, die die Tiroler Berg- und Naturlandschaft für möglichst viele Menschen zugänglich machen. Damit solche Projekte umgesetzt werden können, unterstützt das Land Tirol Gemeinden und Tourismusverbände dabei, mobilitätsfreundliche Wege zu schaffen und bestehende Angebote weiterzuentwickeln. Allein im Jahr 2025 wurden dafür rund 250.000 Euro Fördermittel bereitgestellt – etwa für Wanderwegsanierungen, Neubauten mobilitätsfreundlicher Wanderwege, einen Themenweg sowie einen barrierefreien Seezugang. Aktuell befinden sich neun weitere Projekte in Umsetzung. Parallel dazu werden bestehende Angebote in ganz Tirol erstmals systematisch erfasst und nach einheitlichen Kriterien klassifiziert.&nbsp;</p>
<p>„Natur und Erholung sollen allen Menschen zugänglich sein. Das Land Tirol unterstützt Gemeinden und Tourismusverbände mit einer Förderung von bis zu 70 Prozent der förderbaren Nettogesamtkosten bei Neubau- und Adaptierungsmaßnahmen. Damit schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Tiroler Landschaft möglichst selbstbestimmt erleben können“, betont LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Reutte bis ins Unterland: Mobilitätsfreundliche Angebote wachsen</span></p>
<p>Was vor einigen Jahren vor allem im Außerfern seinen Anfang nahm, findet mittlerweile in mehreren Tiroler Regionen Umsetzung. Neben den bekannten Angeboten rund um den Schlosskopf Ehrenberg (Bezirk Reutte), den Seefelder Wildsee (Bezirk Innsbruck-Land) oder das Frauenschuhgebiet in Elmen (Bezirk Reutte) entstehen auch in Regionen wie Seefeld-Leutasch, dem Kaunertal oder dem Wipptal neue mobilitätsfreundliche Wege. Ein gelungenes Beispiel ist der Rundweg am Reintaler See in Kramsach (Bezirk Kufstein) mit barrierefreiem Seezugang und Bewegungspark, der zeigt, wie Naturerlebnis und Barrierefreiheit im alpinen Raum erfolgreich miteinander verbunden werden können.</p>
<p>„Mobilitätsfreundlichkeit bedeutet, Angebote von Anfang an für möglichst viele Menschen mitzudenken. Deshalb sprechen wir bewusst nicht mehr nur von rollstuhltauglichen Wegen. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Angebote, die von Familien mit Kinderwagen ebenso wie von älteren Menschen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen gut genutzt werden können“, betont Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einheitliche Standards für mehr Orientierung</span></p>
<p>Damit NutzerInnen bereits vor dem Start einer Tour wissen, welche Anforderungen sie erwarten, setzt Tirol nun auch auf eine landesweit einheitliche Einstufung mobilitätsfreundlicher Wanderwege. Grundlage bildet die Tiroler Richtlinie zur Klassifizierung von Wanderwegen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Die Wege werden nach objektiven Kriterien bewertet und in die Schwierigkeitsstufen leicht, mittelschwierig und schwierig eingeteilt.&nbsp;</p>
<p>Für die Erhebung kommt ein eigens entwickelter Messrollstuhl zum Einsatz, der zahlreiche Parameter wie Wegbreite, Längsneigung, Distanz, Höhenprofil und Oberflächenbeschaffenheit erfasst. Die tirolweite Bestandsaufnahme schafft damit nicht nur die Grundlage für eine einheitliche Klassifizierung, sondern auch für eine künftig übersichtliche und öffentlich zugängliche Darstellung der mobilitätsfreundlichen Wanderangebote in Tirol. Die Einstufung ist direkt auf der gelben Wanderwegbeschilderung mit Plaketten sowie auf ergänzenden Informationstafeln an den Ausgangspunkten ersichtlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in Tirols Wanderinfrastruktur</span></p>
<p>Mit rund 24.000 Kilometern Wanderwegen verfügt Tirol über eines der vielfältigsten Wanderangebote im Alpenraum. Das Land Tirol investiert kontinuierlich in die Infrastruktur: Allein in den vergangenen zehn Jahren wurden rund 7,5 Millionen Euro dafür aufgewendet, davon etwa 3,9 Millionen Euro in die Sanierung bestehender Wege.</p>
<p>Gefördert werden unter anderem Brücken, Rastplätze, Themenwege und mobilitätsfreundliche Wege, damit Naturerlebnisse möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden können. Sämtliche Projekte werden vom Tiroler Landschaftsdienst fachlich begleitet und auf ihre Vereinbarkeit mit dem Tiroler Wander- und Bergwegekonzept sowie den Zielen des Programms „Bergwelt Tirol – miteinander erleben“ geprüft. Im Fokus dabei: gezielte BesucherInnenlenkung, Information und Sensibilisierung, hochwertige Infrastruktur und digitale Innovationen. Naturerlebnisse sollen nachhaltig gestaltet und ein sicheres sowie rücksichtsvolles Miteinander am Berg gefördert werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59245</guid>
				<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bauen-in-tirol-einfach-sicher-und-effizient/</link>
				<description>Tirol setzt auf Entrümpelung der Bauvorschriften</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e368ff8512083d77d13b1d280a24abb7b"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span></li><li data-list-item-id="eb8d31fff932aeb3f7d9ec0fbbe7f029c"><span class="regierungsmitglied">Tirol geht mit Reduktion der Bauvorschriften sowie Vereinfachung von Normen im Wohnbau mit gutem Beispiel voran</span></li><li data-list-item-id="e969be1463d822367878941062de92c9d"><span class="regierungsmitglied">15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></li><li data-list-item-id="e3354adf5883e62a223913c67e056d718"><span class="regierungsmitglied">Ziel: Verfahren vereinfachen und dadurch laufende Kosten senken</span></li></ul><p>Tirol setzt beim Bauen neue Maßstäbe: Mit konkreten Erleichterungen und weniger Bürokratie sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, Wohnraum künftig noch einfacher und schneller umzusetzen. Noch heuer sollen im Zuge des Tirol Konvents Gesetzesänderungen in 15 Punkten beschlossen werden. Die Tiroler Landesregierung beauftragt die zuständigen Dienststellen des Landes mit der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen sowie mit der Ausarbeitung der dafür erforderlichen Rechtsgrundlagen. Tirol will damit eine Vorreiterrolle bei der Vereinfachung des Bauens einnehmen.</p>
<p>„Bundesweit gibt es rund 50.000 Normen und baurechtliche Vorschriften. Die Bürokratie hat den Wohnbau fest im Griff. Gerade Normen sollen Kosten reduzieren und nicht Mehrkosten verursachen. Ich habe daher eine Diskussion über die Vereinfachung des Bauens angestoßen. Es braucht zwei konkrete Hebel: Erstens, muss der Bund die Normungsinstitute wieder zu ihrer eigentlichen Arbeit zwingen, nämlich das Bauen effizienter und kostengünstiger zu machen. Zweitens geben wir jetzt den Auftrag, die Hausaufgaben in Tirol zu erledigen und die geltenden baurechtlichen Vorschriften zu entrümpeln. Jetzt gehen wir in Tirol selbst mit gutem Beispiel voran. Es geht darum, Verfahren einfacher und schneller zu machen und unnötige bürokratische Hürden abzubauen – und das ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Laufende Kosten durch Ausdehnung der Prüfintervalle senken</span></p>
<p>Von der Verlängerung von Prüffristen bei Heizungs- und Klimaanlagen über die Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern bis hin zur Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen: 15 konkrete Punkte umfasst die Initiative „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“. Dadurch sollen Verfahren vereinfacht und Prüfintervalle ausgedehnt und somit laufende Kosten gesenkt werden.&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel sind Sonnenschutzeinrichtungen: Diese sollen künftig grundsätzlich als untergeordnete Bauteile gelten. Dadurch können bauliche Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung einfacher umgesetzt werden. Auch die thermische Sanierung von Gebäuden, die ab 1998 gebaut wurden, wird erleichtert: Wird nachträglich ein Vollwärmeschutz angebracht, kann dieser um zehn Zentimeter mehr als bisher betragen.&nbsp;</p>
<p>Erleichterungen sind auch bei der Barrierefreiheit vorgesehen: Derzeit ist bei einem Gebäude, das nachträglich zu einer Wohnanlage umgebaut wird, die Barrierefreiheit für das gesamte Gebäude zu gewährleisten, was mit hohen Baukosten verbunden ist. Künftig ist die Barrierefreiheit bei solchen Gebäuden etwa für die im Erdgeschoss befindlichen Wohnungen zu gewährleisten.&nbsp;</p>
<p>Einsparungspotenzial gibt es bei Prüfintervallen: Bei Aufzugs- und Hebeanlagen in Wohnhäusern mit bis zu drei Wohnungen sollen die Prüfintervalle von derzeit einem auf zwei Jahre verlängert werden. Außerdem sollen durch Erleichterungen bei der Anwendung des Notrufsystems der Verwaltungsaufwand als auch die Kosten für die BürgerInnen im laufenden Betrieb spürbar reduziert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ziel: Unnötige bürokratische Hürden beseitigen</span></p>
<p>„Wenn wir Wohnraum schaffen und Wohnen in Tirol leistbarer machen wollen, müssen wir auch die Rahmenbedingungen für die Errichtung verbessern. Dazu gehören nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch einfache Verfahren, klare Vorgaben und weniger Bürokratie. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie ‚Daheim in Tirol: Grundbedürfnis Wohnen sichern‘ setzen wir nun einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Unser Ziel ist es, Wohnbau zusätzlich zu den Maßnahmen der Tiroler Wohnbauförderung zu erleichtern“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Bestehende Regelungen sollen auf das notwendige Maß reduziert und praxistaugliche Rahmenbedingungen für BauwerberInnen, Gemeinden und PlanerInnen geschaffen werden, wie LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> erläutert: „Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt werden und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht&nbsp;weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: 15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8af1502aa09c4bee8c391376690d1468">Entfall der Auflage von Entwürfen von Raumordnungsprogrammen in den Gemeinden</li><li data-list-item-id="ef801762044f4470aee953371d67e529b">Erweiterung der Ausnahmen vom Erfordernis der einheitlichen Bauplatzwidmung</li><li data-list-item-id="efea0d4093527d9e644b9f6df3871a47e">Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen</li><li data-list-item-id="e2c99e59fbdd4f5ef2c33e15b64f22a7f">Erweiterung des Ausnahmekatalogs vom Geltungsbereich der Tiroler Bauordnung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e666e95b6e144b37dbe8250f057dc7cf5">Weitere Erleichterungen betreffend brandschutztechnische Sachverständige&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecc3d6622de719656952178048ae6c985">Erweiterung des Katalogs der untergeordneten Bauteile</li><li data-list-item-id="e02a556ea2c63b2af723dde54fb6cf32b">Erweiterung von Ausnahmetatbeständen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e5838a1329caeab661d453674a897c789">Erweiterung der Möglichkeiten und Ausnahmen bei Bauausführung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e500cf787e5ca36905f21581947f4b290">Berücksichtigung von entsprechenden Toleranzen nach dem Stand der Technik in einschlägigen Regelwerken bei der Beurteilung der rechtmäßigen Ausführung von Vorhaben&nbsp;</li><li data-list-item-id="e53734841d88b7c7c7d82ed3623727dea">Erweiterung der Ausnahmeregelungen für nachträgliche thermische Sanierungen</li><li data-list-item-id="e5f9928b92a778e54d563403a30eb5556">Erleichterungen bei Anforderungen an die Barrierefreiheit&nbsp;</li><li data-list-item-id="ece3763117c3cbb43ddd971ca9e5c4b1c">Verlängerung von Prüffristen bei technischen Anlagen (z.B. Aufzugs- und Hebeanlagen sowie Heizungs- und Klimaanlagen)</li><li data-list-item-id="ea277b378476f80b24069a5ec5bc7f627">Erleichterungen bei Notrufeinrichtungen in Aufzugs- und Hebeanlagen&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebcccc469af466efe4d360743147e9cd2">Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern</li><li data-list-item-id="ec2ba70945e122fa7e9a830bf09173433">Erstellung von Leitfäden zur vereinfachten Umsetzung von Vorschriften&nbsp;</li></ul><p></p><hr>

<h2>Lkw-Dosierungen für das erste Quartal 2027&nbsp;</h2>
<p>Seit 2018 dosiert Tirol am Grenzübergang Kufstein regelmäßig den Lkw-Verkehr, um im Landesinneren die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss bestmöglich zu gewährleisten. Diese Maßnahme hat sich bewährt und wurde zuletzt auch vom Generalanwalt des EugH nicht angezweifelt. An insgesamt elf verkehrskritischen Tagen wird die Lkw-Dosierung bei Kufstein Nord im ersten Quartal 2027 wieder planmäßig in den frühen Morgenstunden aktiviert. Die Auswahl dieser Tage erfolgt auf Grundlage einer fachlichen Analyse von VerkehrsexpertInnen. Diese orientiert sich an der bewährten Methodik und berücksichtigt Verkehrsprognosen, Polizeiberichte, Erfahrungswerte sowie Verkehrszahlen der Vorjahre. Dabei werden jene Tage identifiziert, an denen in der Früh mit hohem Lkw-Aufkommen auf der A 12 Inntalautobahn bei Kufstein zu rechnen ist und dies mit erhöhtem Kfz-Verkehr auf der A 12 Inntal Autobahn und A 13 Brenner Autobahn zusammentrifft. Die geplanten Dosierungen wurden bereits an Stakeholder im In- und Ausland übermittelt.&nbsp;</p>
<p>„Die Belastungsgrenze für Mensch, Natur und Infrastruktur durch den Transitverkehr ist längst erreicht und Tirol wehrt sich mit seinen Notmaßnahmen dagegen. Zentral ist dabei die Lkw-Dosierung, die an besonders verkehrsstarken Tagen die Verkehrs- und Versorgungssicherheit bestmöglich sicherstellt. Es geht darum, den Pkw-Verkehr und Lkw-Verkehr zu entflechten“, sagt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ergänzt: „Die geplanten Dosierungen bauen auf den vorliegenden Erfahrungswerten der Vergangenheit auf und sind auch auf das Baustellenmanagement der ASFINAG im Hinblick auf die Arbeiten an der Luegbrücke abgestimmt. Die Dosierung wird von der Polizei jeweils nur so lange aufrechterhalten, wie es die Verkehrssituation am Korridor erfordert – meist sind das nur wenige Stunden. Im vergangenen Jahr wurde die Lkw-Dosierung durchschnittlich viereinhalb Stunden durchgeführt. Genau diese Stunden machen an besonders verkehrsreichen Tagen für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit am Brennerkorridor den Unterschied.“&nbsp;</p>
<p>Die Veröffentlichung der weiteren Tage mit Lkw-Dosierung für das gesamte Jahr 2027 erfolgt zusammen mit dem Lueg-Fahrkalender der ASFINAG voraussichtlich im November diesen Jahres. Darin werden die einzelnen Maßnahmen und Fahrverbotstage im Zusammenhang mit der Luegbrücke bekannt gegeben und übersichtlich dargestellt.</p>
<p>Die konkreten Dosiertage finden sich in der Beilage.</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Rechnungsabschluss bestätigt Tirols konsequenten Finanzkurs, Tirol hält zweitbestes Rating:</span> Der Rechnungsabschluss 2025, der in der heutigen Regierungssitzung beschlossen wurde, bestätigt den konsequenten Finanzkurs Tirols: Das Maastricht-Ergebnis fiel um rund 130 Millionen Euro besser aus als geplant, der Ergebnishaushalt ist mit rund 130 Millionen Euro positiv (6,19 Milliarden Euro an Erträgen stehen 6,06 Milliarden Euro an Aufwänden gegenüber) und auch die liquiden Mittel entwickelten sich deutlich besser als veranschlagt. Gleichzeitig hat Tirol (Land und Gemeinden) die geringste Pro-Kopf-Verschuldung Österreichs. Finanzreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>erklärt dazu: „Tirol setzt seinen konsequenten Finanzkurs fort und will den nächsten Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Wir sind das erste Bundesland mit einem Budget ohne neue Schulden, das Maastricht-Ergebnis fällt besser aus als gedacht und der Rechnungsabschluss gibt uns recht. Wir können uns durch harte Arbeit, strenge Finanzvorgaben und die Unterstützung aller Regierungsmitglieder als finanzieller Musterschüler in Österreich behaupten. Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg.“ Das Land Tirol hat mit diesem Rechungsabschluss bewiesen, die Ziele des Stabilitätspaketes einhalten zu können. Bestätigt wird dieser Kurs auch von S&amp;P Global: Die internationale Ratingagentur hält am Spitzenrating AA+ für Tirol fest und würdigt insbesondere die Konsolidierungsmaßnahmen sowie die konservative Budgetpolitik des Landes.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausbau von Tagespflegeplätzen in Reutte: </span>Die Tiroler Landesregierung hat heute zudem den Ausbau des Tagespflegeangebots in Reutte beschlossen. Im Seniorenzentrum Reutte sollen die bestehenden Räumlichkeiten mit 24 Tagespflegeplätzen generalsaniert und ein neuer Tagespflegebereich mit insgesamt zwölf Plätzen geschaffen werden, um die wohnortnahe Betreuung für ältere Menschen weiter zu verbessern. Dafür stellt das Land Tirol eine Förderung in Höhe von 540.000 Euro zur Verfügung. „Unser Ziel ist es, den Tirolerinnen und Tirolern so lange wie möglich ein qualitätsvolles Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Mit Angeboten wie der Tagespflege investieren wir in eine zukunftsorientierte Pflege, sichern die Lebensqualität der Betroffenen und können die pflegenden Angehörigen spürbar entlasten“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Im Rahmen des Strukturplans Pflege 2023-2033 investiert das Land Tirol vorrangig in den Ausbau von teilstationären Pflegeangeboten wie die Tagespflege und das Betreute Wohnen. „Der Strukturplan Pflege bildet die Basis für die weitere Entwicklung der Pflege in Tirol. Dabei werden nicht nur die aktuelle Versorgungslage und die Personalsituation berücksichtigt, sondern auch die wachsende Bedeutung alternativer Pflegeformen. Mit dem Ausbau der Tagespflege in Reutte schaffen wir eine wohnortnahe, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung für pflegebedürftige Menschen direkt vor Ort“, so Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen 2027 – Wahlausschreibung beschlossen: </span>Die Tiroler Landesregierung hat in der heutigen Regierungssitzung die Ausschreibung der Wahlen zur Vollversammlung der Landwirtschaftskammer, zur Vollversammlung der Landarbeiterkammer sowie zu den Vorständen der Bezirkslandwirtschaftskammern für 23. Februar 2027 beschlossen. Die Kundmachung der Wahlausschreibung erfolgt am 7. September 2026. Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>: „Die Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen sind ein wichtiges demokratisches Instrument für unsere Landwirtinnen und -wirte sowie unsere Landarbeiterinnen und Landarbeiter. Hier wird entschieden, wer ihre Interessen in den kommenden Jahren vertritt und die Zukunft der Tiroler Land- und Forstwirtschaft mitgestaltet."&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landespreis für Wissenschaft 2026: </span>Diese mit 14.000 Euro dotierte höchste wissenschaftliche Auszeichnung des Landes Tirol erhält in diesem Jahr Universitätsprofessor Dipl.-Ing. Dr. <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Streicher</span>, Leiter des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften und der Abteilung für Energieeffizientes Bauen an der Universität Innsbruck. Die Jury würdigt damit seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz und der nachhaltigen Gebäudetechnik. „Die Energiewende ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben unseres Landes. Tirol hat das Potential, sich selbst mit sauberer, günstiger und heimisch erzeugter Energie zu versorgen und Energie auch zu speichern. Unser Ziel ist klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Dafür brauchen wir verlässliche, evidenzbasierte Grundlagen, die uns zeigen, welche Maßnahmen notwendig und wirksam sind. Professor Streicher hat die Tiroler Energieszenarien maßgeblich mitentwickelt und leistet mit seiner Forschung einen wesentlichen Beitrag dazu, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen und die Energiewende in Tirol erfolgreich umsetzen können. Seine Arbeit zeigt, wie Wissenschaft konkrete Orientierung für die Zukunft unseres Landes gibt. In Anerkennung seiner herausragenden Forschungsleistungen wurde Wolfgang Streicher von der Jury einstimmig für den Tiroler Landespreis für Wissenschaft 2026 nominiert“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Auch Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont: „Professor Streicher kann auf eine beeindruckende akademische Erfolgsbilanz verweisen und trägt mit seiner Forschung entscheidend zur internationalen Reputation der Universität Innsbruck im Bereich des energieeffizienten Bauens bei.“ Der mit 4.000 Euro dotierte Förderungspreis des Landes Tirol für Wissenschaft 2026 geht auf Vorschlag von Professor Streicher an den Nachwuchswissenschaftler Dipl.-Ing. <span class="regierungsmitglied">Simon Beck</span>, Universitätsassistent am Arbeitsbereich Energieeffizientes Bauen der Universität Innsbruck. Der Tiroler Landespreis für Wissenschaft wird seit 1984 jährlich zur Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Leistungen vergeben. Die offizielle Preisverleihung findet am 12. Oktober 2026 im Landhaus statt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:27:07 +0200</pubDate>
				
				<title>Regionale Klimaanalyse auf weitere Regionen in Tirol ausgeweitet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/regionale-klimaanalyse-auf-weitere-regionen-in-tirol-ausgeweitet/</link>
				<description>Ergebnisse liegen vor</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0151b30d2da96cea0ad6b499c034f05d"><span class="regierungsmitglied">Informationen zu Hitzebelastung und nächtlicher Kaltluftversorgung jetzt auch für die Regionen Lienz, Reutte, Kitzbühel und St. Johann in Tirol verfügbar&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ead44a570ce586f4a1cfd3ee7ebc1af82"><span class="regierungsmitglied">Erweiterung der 2025 erstellten Analyse für das Inntal</span></li><li data-list-item-id="ec2c41029e44ad527c015bb6600440c38"><span class="regierungsmitglied">Großteil der besonders von Hitze betroffenen Talböden Tirols abgedeckt</span></li><li data-list-item-id="e6ddeda169405ac03990adff140105bb5"><span class="regierungsmitglied">Ergebnisse ab sofort unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/klimakarten" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/klimakarten</span></a><span class="regierungsmitglied"> abrufbar</span></li></ul><p>Seit Wochen prägt die Hitze den Alltag in Tirol – nachdem 2025 bereits das drittwärmste Jahr seit Beginn der Messungen in Tirol war und wenig Niederschläge verzeichnet wurden. Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie ergreift das Land Tirol zielgerichtete Maßnahmen, um das Klima zu schützen und die Anpassung an die aktuellen klimatischen Entwicklungen zu gewährleisten. Nun wurde die regionale Klimaanalyse auf die Regionen Lienz und Umgebung, Reutte und Umgebung sowie den Raum Kitzbühel bis St. Johann in Tirol ausgeweitet. Damit stehen für mehr als Dreiviertel der Tiroler Bevölkerung Informationen zur Hitzebelastung und Kaltluftversorgung zur Verfügung. Die Klimakarten bieten Interessierten einen detailgenauen Einblick in die regionalen „Hotspots“. Abrufbar sind die Daten unter <a href="http://www.tirol.gv.at/klimakarten" target="_blank">www.tirol.gv.at/klimakarten</a>.&nbsp;</p>
<p>Raumordnungslandesrat LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> betont: „Mit der Ausweitung der regionalen Klimaanalyse auf weitere Regionen steht nun noch mehr Stakeholdern ein öffentlich zugängliches Werkzeug zur Verfügung, das dabei unterstützt, Bauprojekte klimawandelangepasst umzusetzen. Die Daten zeigen, wo Kaltluft entsteht und welche Flächen für die nächtliche Abkühlung wichtig sind. Wenn klimatische Gegebenheiten schon bei der Planung von Gebäuden und Siedlungen berücksichtigt werden, lässt sich die natürliche Abkühlung gezielt nutzen – etwa durch die richtige Situierung und Ausrichtung von Gebäuden.“ Die erste Klimaanalyse wurde bereits 2025 für das Inntal zwischen Landeck und Erl veröffentlicht. Nun stehen auf tirisMaps – dem Rauminformationssystem des Landes – auch die interaktiven Karten für die weiteren Regionen zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Karten zeigen Hitze am Tag sowie Wärmebelastung und Abkühlung in der Nacht</span></p>
<p>Angezeigt werden können unterschiedliche Ebenen: die Karten beinhalten verschiedene Daten zur Hitzebelastung am Tag und zur Wärmebelastung in der Nacht sowie zur nächtlichen Abkühlung durch Kaltluftströme.&nbsp;„Die Klimakarten zeigen deutlich auf, wie wichtig es ist, Kaltluftströme nicht zu verbauen, damit nächtliche Abkühlung weiterhin möglich ist. Zudem wird ersichtlich, wie stark versiegelte Flächen und dicht bebaute Gebiete sich an warmen Tagen erhitzen. Die Klimaanalyse ist zwar insbesondere für Gemeinden und Planungsverbände sowie die Bauwirtschaft interessant, aber auch Privatpersonen erhalten durch die enorme Detailtiefe von 25 Quadratmetern interessante Einblicke. Ich lade daher auch die Bürgerinnen und Bürger ein, sich von ihrem Wohnort online ein ,Hitzebild' zu machen“, so Klimaschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die Klimaanalyse</span></p>
<p>Die auf tirisMaps abrufbaren Karten stellen keine tagesaktuellen Entwicklungen dar und verändern sich nicht. Dargestellt werden die Hitzebelastung und nächtliche Abkühlung an einem sommerlichen Hitzetag. Mithilfe der vorhandenen Daten können beispielsweise die ideale Ausrichtung von geplanten Gebäuden zur Erhaltung der Kaltluftzufuhr, notwendige Beschattungsmaßnahmen bei Sanierungen oder auch Begrünungsprojekte zielgerichteter umgesetzt werden. Die Ergebnisse für das Inntal haben bereits einige Projekte angestoßen, um die vorliegenden Informationen frühzeitig in die Planung zu integrieren und Verbesserungen der Hitzebelastung zu erreichen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Raumordnung</category>
				
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				<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 11:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Landeskulturfonds zieht Bilanz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/landeskulturfonds-zieht-bilanz/</link>
				<description>Zwischen Stall, Hofladen und Erdbeerfeld</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaee4aa29217fe3da1e02ee87c240ed5f"><span class="regierungsmitglied">Mehrere Standbeine sichern die Zukunft bäuerlicher Betriebe</span></li><li data-list-item-id="eec3f39100370c51fcc3a6f763640bfd9"><span class="regierungsmitglied">177 Investitionen für Tirols Landwirtschaft: Landeskulturfonds finanziert 2025 Investitionen von über 50 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e6ffc650b5134909ebf110dd39c5e4574"><span class="regierungsmitglied">Historischer Höchststand bei der Neudarlehensvergabe 2025</span></li><li data-list-item-id="e486503d4db2e9302504d7fae14ba884b"><span class="regierungsmitglied">„Wölflhof“ in Ranggen zeigt, wie Vielfalt am Hof funktioniert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landwirtschaft steht für Vielfalt – und diese Vielfalt ist für viele Betriebe ein entscheidender Erfolgsfaktor. Milchviehhaltung, Direktvermarktung, Verarbeitung eigener Produkte, Forstwirtschaft oder Spezialkulturen: Immer mehr bäuerliche Familien setzen auf mehrere Einkommensstandbeine, um ihre Höfe wirtschaftlich erfolgreich weiterzuführen. Der Landeskulturfonds unterstützt diese Entwicklung mit maßgeschneiderten Finanzierungen und schafft damit wichtige Voraussetzungen für Investitionen in die Zukunft der Betriebe.</p>
<p>Ein Beispiel dafür ist der „Wölflhof“ der Familie <span class="regierungsmitglied">Michaela</span> und <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Gratl</span> in Ranggen, der im Rahmen der jährlichen Bilanzpressekonferenz des Landeskulturfonds besucht wurde. Mit Unterstützung des Fonds ist der Betrieb in den Jahren 2008 bis 2010 aus dem engen Ortskern ausgesiedelt und hat sich mit einem modernen Rinderstall neu aufgestellt. Der Stall wurde als besonders tierfreundlicher Freilaufstall mit permanenter Auslaufmöglichkeit errichtet und bietet den Tieren viel Bewegungsspielraum – ein Beitrag zur Gesundheit und Fitness der Rinder.</p>
<p>„Der Stall ist die notwendige Grundlage eines jeden Grünlandbetriebes, um Lebensmittel aus Milch und Fleisch produzieren zu können. Entscheidend sind aber auch das unternehmerische Geschick, der tägliche Einsatz und die Fähigkeit, einen Betrieb erfolgreich weiterzuentwickeln“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> im Rahmen des Medientermins und führt weiter aus: „Gerade Vollerwerbsbetriebe stehen vor der Herausforderung, entweder über eine hohe Spezialisierung oder über mehrere Standbeine ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften. Der ‚Wölflhof‘ zeigt eindrucksvoll, wie das erfolgreich gelingen kann.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">177 Investitionsvorhaben mit 22,8 Millionen Euro finanziert</span></p>
<p>Wie aus dem Geschäftsbericht des Landeskulturfonds hervorgeht, konnten im Jahr 2025 insgesamt 177 Investitionsvorhaben mit einer Kreditsumme von 22,8 Millionen Euro unterstützt werden, was einen historischen Höchstwert darstellt. Das damit ausgelöste Investitionsvolumen lag bei mehr als 50 Millionen Euro.</p>
<p>Der Schwerpunkt lag weiterhin bei Investitionen in tierfreundliche Rinderhaltung: Mit 61 Finanzierungen war der Bau von modernen Rinderställen der mit Abstand häufigste Bereich. Häufig gemeinsam mit Stallbauten wurden auch Futterbergeräume errichtet. Weitere wichtige Investitionsbereiche waren Güllegruben mit fester Abdeckung, Maschinen- und Lagerhallen sowie technische Ausstattungen.</p>
<p>„Die Technik am Hof gewinnt zunehmend an Bedeutung. Fütterungs- und Melktechnik, Heutrocknungsanlagen, Krananlagen, Gülletechnik oder Bergbauernspezialmaschinen erleichtern die tägliche Arbeit und helfen dabei, größere Betriebsstrukturen mit weniger Arbeitskräften bewältigen zu können“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Thomas Danzl</span>, Geschäftsführer des Landeskulturfonds. Gleichzeitig würden diese Investitionen erhebliche Kosten verursachen, die der Landeskulturfonds mit günstigen Krediten abzufedern versucht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Milchviehbetrieb zum vielfältigen Familienunternehmen</span></p>
<p>Der „Wölflhof“ zeigt, wie breit die Standbeine eines modernen Bauernhofs heute sein können. Wolfgang Gratl übernahm den Betrieb im Jahr 2000. Bereits seine Eltern waren in der Direktvermarktung und im Erdbeeranbau tätig – diese Bereiche wurden gemeinsam mit seiner Frau Michaela weiterentwickelt.</p>
<p>Heute bewirtschaftet die Familie neben der Milchviehhaltung rund 13 Hektar Wald, baut auf einem Hektar Erdäpfel und auf 0,4 Hektar Erdbeeren an. Zusätzlich werden jährlich etwa zehn Ochsen und sechs Schweine für die Fleischverarbeitung gehalten. Im ehemaligen Stall leben rund 200 Legehennen. Ein Teil der Milch wird direkt am Hof zu Produkten wie Frischkäse und Joghurt verarbeitet, außerdem entstehen Brot, Kuchen, Aufstriche, Marmeladen und weitere Spezialitäten für die Direktvermarktung.</p>
<p>„Die vielen Produktionsstandbeine tragen wesentlich zum Betriebseinkommen bei. Gleichzeitig bedeuten sie auch einen hohen Arbeitsaufwand und viele Arbeitsspitzen – etwa in der Erdbeersaison oder bei der Verarbeitung der Produkte“, erklärt Wolfgang Gratl. „Das funktioniert nur, wenn die ganze Familie zusammenhilft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionale Lebensmittel gewinnen an Bedeutung</span></p>
<p>Die Direktvermarktung hat am „Wölflhof“ mittlerweile einen hohen Stellenwert. Vor allem Michaela Gratl sieht darin weiterhin Potenzial: „Wir erleben, dass insbesondere junge Menschen großes Interesse an regional und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln haben. Gleichzeitig wird oft unterschätzt, wie viel Arbeit hinter einem Produkt vom Bauernhof steckt.“ Gerade die Verarbeitung eigener Lebensmittel sei arbeitsintensiv. Ein Öffnungstag im Hofladen bedeute mehrere Tage Vorbereitung – von der Produktion von Joghurt und Frischkäse über das Backen bis hin zur Verarbeitung der Erdbeeren.</p>
<p>LHStv Geisler betont abschließend: „Dass Lebensmittel täglich verfügbar sind, ist keine Selbstverständlichkeit. Dahinter stehen aktiv wirtschaftende Bauernfamilien, die unsere Versorgung mit viel Einsatz sicherstellen. Der ‚Wölflhof‘ steht beispielhaft dafür, was möglich ist, wenn Wissen, Innovation und Zusammenhalt zusammenkommen. Der bewusste Griff zu regionalen Produkten stärkt nicht nur einzelne Betriebe, sondern sichert Wertschöpfung im ländlichen Raum, erhält unsere Kulturlandschaft und trägt zur Versorgungssicherheit bei.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 10:18:17 +0200</pubDate>
				
				<title>Anhaltend hohe Waldbrandgefahr in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/anhaltend-hohe-waldbrandgefahr-in-tirol/</link>
				<description>Vorsicht und umsichtiges Verhalten bleiben entscheidend </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2bb7375d6b7c055984ccea08492af06f"><span class="regierungsmitglied">Lokale Gewitterniederschläge bringen keine nachhaltige Entspannung – trockene Böden und Unterholz erhöhen weiterhin die Brandgefahr</span></li><li data-list-item-id="e7570776e7bee1ddce5ebb2a2861afd2c"><span class="regierungsmitglied">Feuerentzünden im Wald und in Waldnähe streng geregelt: Forstgesetz sieht klare Verbote, Voraussetzungen und Meldepflichten vor</span></li><li data-list-item-id="ee355ca65768093e9734c1e5fc52a84fb"><span class="regierungsmitglied">Acht von zehn Waldbränden von Menschen verursacht</span></li><li data-list-item-id="ed1c7315e6b7ea301ba5d66de646c9d73"><span class="regierungsmitglied">Tirols Feuerwehren bei Vegetationsbrandbekämpfung hervorragend aufgestellt</span></li><li data-list-item-id="e1221a5a5b2f49016492f57d93e7052d5"><span class="regierungsmitglied">Jede/r kann zur Prävention beitragen</span></li></ul><p>Die anhaltende Sommertrockenheit sorgt weiterhin für eine hohe Waldbrandgefahr in Tirol. Zwar bringen lokale Gewitter derzeit punktuell Niederschläge, eine nachhaltige Entspannung der Situation ist damit jedoch nicht verbunden. Wie trocken Wälder und Böden derzeit sind, zeigen auch mehrere Waldbrände der vergangenen Wochen, die nach Blitzschlägen entstanden sind. Gleichzeitig stellt die Bekämpfung von Wald- und Bodenbränden die Einsatzkräfte insbesondere aufgrund der alpinen Topografie in Tirol vor besondere Herausforderungen – wenn auch gilt: Tirols Feuerwehren sind bei der Vegetationsbrandbekämpfung hervorragend aufgestellt. Das Land Tirol und die Feuerwehren nehmen die anhaltende Trockenheit einmal mehr zum Anlass, um zu sensibilisieren.</p>
<p>„Ein kurzer Regenschauer darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere Wälder vielerorts nach wie vor sehr trocken sind. Gerade die jüngsten Brände nach Gewittern zeigen, wie rasch derzeit ein Brand entstehen und sich entwickeln kann. Umso wichtiger ist, dass wir alle besonders aufmerksam und verantwortungsvoll handeln. Mein großer Dank gilt den Feuerwehren und allen weiteren Einsatzorganisationen, die bei den herausfordernden Einsätzen mit enormem Fachwissen und großem persönlichen Einsatz arbeiten“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Waldbrände: In allen Bezirken speziell ausgebildete Kräfte und Geräte</span></p>
<p>Besonders problematisch sind im Wald allen voran auch Boden- und Erdbrände: Das trockene Unterholz kann bis weit in den Boden hinein betroffen sein, Glutnester können sich über längere Zeit halten und auch noch Tage später zu einem erneuten Aufflammen führen. Tirol hat seine Kompetenzen in der Vegetationsbrandbekämpfung deshalb über viele Jahre gezielt ausgebaut. In allen Bezirken stehen speziell ausgebildete Kräfte sowie entsprechendes Spezialgerät zur Verfügung. An der Landesfeuerwehrschule in Telfs (Bezirk Innsbruck-Land) werden eigene Ausbildungen im Bereich Vegetationsbrandbekämpfung und Flugdienst angeboten. Tiroler Know-how ist dabei auch über die Landes- und Staatsgrenzen hinaus gefragt.</p>
<p>„Die vergangenen Einsätze untermauern, wie professionell unsere Einsatzorganisationen aufgestellt sind. Diese Schlagkraft ist das Ergebnis intensiver Ausbildungen, laufender Übungen und einer hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten. Es braucht aber das Mitwirken aller: Wir appellieren an alle Menschen in Tirol, die geltenden Verbote ernst zu nehmen und im Wald besondere Vorsicht walten zu lassen“, sagt LRin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>.</p>
<p>Landesfeuerwehrkommandant <span class="regierungsmitglied">Jakob Unterladstätter</span> hebt insbesondere die spezialisierte Ausbildung hervor: „Vegetationsbrände sind äußerst anspruchsvolle Einsätze. Steiles Gelände, tief liegende Glutnester und der körperlich anstrengende Einsatz bei der Bodenbrandbekämpfung erfordern viel Personal, spezielles Gerät und eine präzise Einsatzführung. Tirol verfügt hier über bestens ausgebildete Feuerwehrkräfte und ein flächendeckendes System an Stützpunkten. Entscheidend bleibt aber die Prävention: Offenes Feuer und jede mögliche Zündquelle haben bei der derzeitigen Trockenheit im Wald nichts verloren. Wer Rauch oder einen Brand bemerkt, soll unverzüglich die Feuerwehr über 122 alarmieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Strenge Regeln für Feuerentzünden im Wald – das ist zu beachten</span></p>
<p>Auch wenn heuer zahlreiche Waldbrände infolge von Blitzeinschlag entstanden sind: Statistisch werden bundesweit acht von zehn Waldbränden von Menschen verursacht. Deswegen gilt folgendes:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed5b3b518e4773309e6373e05f998d776"><span>Das&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Feuerentzünden&nbsp;</span><span>im Wald ist im Forstgesetz streng geregelt.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e17a135e35a30fc2dd95ec67cb92fe25c"><span>In Wäldern, in der Kampfzone des Waldes – jener Bereich in alpinen Lagen, wo der Wald aufgrund klimatischer Bedingungen schon sehr stark aufgelockert ist und Bäume nur noch vereinzelt und spärlich wachsen können – sowie in Waldnähe ist das&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Entzünden oder Unterhalten von Feuer durch unbefugte Personen verboten</span><span>, wenn dadurch die Ausbreitung eines Waldbrandes begünstigt werden kann.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e342aa47921052e60ada8591711a2a81b"><span>Verboten ist ebenso der&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">unvorsichtige Umgang mit feuergefährlichen Gegenständen</span><span>. Darunter fällt insbesondere auch das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen wie Zündhölzern oder Zigaretten.</span></li><li data-list-item-id="eba303ef1cc22a13db9e537a4095a119b"><span>Zum Entzünden von Feuer ist ohnehin&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">nur ein sehr eingeschränkter Personenkreis berechtigt</span><span>, insbesondere WaldeigentümerInnen sowie bestimmte von ihnen befugte oder beauftragte Personen. Andere Personen benötigen grundsätzlich eine schriftliche Erlaubnis der WaldeigentümerInnen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6557cf6a42cae57f9411f023992e997c"><span>In Zeiten&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">besonderer Brandgefahr&nbsp;</span><span>sollte jegliches Feuerentzünden sowie Rauchen im Wald gänzlich unterbleiben.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec121e17509c649eacf4199c9355179be"><span>Jedenfalls gelten jeweils entsprechende&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Meldepflichten&nbsp;</span><span>– derartige Feuer sind unter Angabe von Ort und Zeitpunkt vor Beginn bei der Gemeinde zu melden. Berechtigte Personen müssen Feuer ständig beaufsichtigen und vor dem Verlassen sorgfältig löschen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb58e2ac22c73e5f34e1be7fc91807a96"><span>Das&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">richtige Verhalten&nbsp;</span><span>ist besonders entscheidend, wenn es um die Vermeidung von Waldbränden geht.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Richtiges Verhalten schützt Wald und Einsatzkräfte</span></p>
<p>Das Land Tirol und die Feuerwehr appellieren an die Bevölkerung und an Gäste, derzeit besonders vorsichtig zu sein. Im Wald soll nicht geraucht und kein Feuer entzündet werden. Auch bei Feuerwerken, Brauchtumsfeuern und anderen möglichen Zündquellen ist größte Vorsicht geboten. Behördliche Verbote aufgrund erhöhter Waldbrandgefahr sind unbedingt einzuhalten. Kommt es dennoch zu einem Waldbrand oder wird Rauchentwicklung wahrgenommen, gilt: sofort Feuerwehrnotruf 122 wählen, den Brandort möglichst genau beschreiben und sich selbst nicht in Gefahr bringen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Einsatzorganisationen</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:56:15 +0200</pubDate>
				
				<title>Energiewendetag</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/energiewendetag/</link>
				<description>Tirol versorgt sich bereits 220 Tage mit erneuerbarer Energie aus eigener Kraft</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5955d142cf42498cee614d37cd473c77"><span class="regierungsmitglied">Tirol im europäischen Spitzenfeld: Anteil erneuerbarer Energie 60 Prozent</span></li><li data-list-item-id="eca94772567c1f663a5e221f61057ca0f"><span class="regierungsmitglied">Ziel Energieautonomie Tirol 2050 erreichbar</span></li><li data-list-item-id="e5619466978614f8adbe866899b256938"><span class="regierungsmitglied">Energiebedarf sinkt, Erzeugung Erneuerbarer steigt</span></li><li data-list-item-id="e85564930a1ec26e7cdabbf541a5d401c"><span class="regierungsmitglied">Ausbau erneuerbarer Energien, Energieeffizienz sowie Speicher und Netze bleiben zentrale Aufgaben</span></li></ul><p>Tirol kommt seinem Ziel der Energieautonomie Schritt für Schritt näher. Rechnerisch kann sich Tirol bereits an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie versorgen. Damit liegt Tirol nicht nur deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 157 Tagen, sondern auch weit vor dem EU-Durchschnitt von 92 Tagen.</p>
<p>Der Energiewendetag markiert jenen Kalendertag, bis zu dem Tirol nach EU-Systematik rechnerisch den jährlichen Gesamtenergiebedarf – also etwa Energie für Strom in Haushalten, Mobilität oder auch Produktion – ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen decken kann. Für Tirol fällt dieser Tag heuer auf den 8. August – so spät wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr fiel der Energiewendetag in Tirol auf den 31. Juli. Das Ziel bleibt klar: Bis 2050 soll Tirol an allen 365 Tagen des Jahres rechnerisch energieautonom sein.</p>
<p>„Der Tiroler Weg führt nicht über die Straße von Hormus, sondern über den Ausbau unserer heimischen Energieträger. Das stärkt unsere Versorgungssicherheit, macht uns unabhängiger von Energieimporten und schafft Wertschöpfung im eigenen Land“, betont Energiereferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. 220 Tage Energie aus eigener Kraft würden zeigen, dass Tirol auf dem richtigen Weg ist. „Wenn es uns gelingt, uns jedes Jahr eine Woche länger selbst mit erneuerbarer Energie zu versorgen, erreichen wir die Energieautonomie 2050“, ist LHStv Geisler zuversichtlich. Tirol habe in den vergangenen Jahren konsequent in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert und gleichzeitig die Energieeffizienz verbessert. Bereits heute stammen mehr als 60 Prozent des Tiroler Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen. Damit zählt Tirol im europäischen Vergleich zu den Regionen mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energie.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energiebedarf sinkt, erneuerbaren Energieerzeugung steigt</span></p>
<p>Bis zum Jahr 2050 will Tirol energieautonom sein und sich bilanziell selbst mit heimischer, erneuerbarer Energie versorgen. Um das zu schaffen, muss Energie gespart und die erneuerbare Energieproduktion massiv gesteigert werden. Erste Ergebnisse des Tiroler Energiemonitorings zeigen: Der Energiebedarf ist seit 2005 trotz Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums um sechs Prozent, gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent gesunken.</p>
<p>Aktuell gibt es in Tirol rund 35.600 PV-Anlagen. In der Wärmeversorgung werden Öl und Gas verstärkt durch Wärmepumpen sowie heimische Nah- und Fernwärme ersetzt. Mehr als jede zehnte Wohnung in Tirol wird bereits mit einer Wärmepumpe beheizt. 11.000 Gebäude oder 24.000 Wohneinheiten sind an Nah- und Fernwärmenetze angeschlossen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nächste Etappe auf dem Weg zur Energieautonomie</span></p>
<p>Bis zur vollständigen Energieautonomie sind weitere Anstrengungen notwendig: Neben dem weiteren Ausbau von Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse spielen vor allem Energieeffizienz, leistungsfähige Netze und ausreichend Speicherkapazitäten eine entscheidende Rolle. Denn erneuerbare Energie steht nicht immer genau dann zur Verfügung, wenn sie benötigt wird. Speicher ermöglichen es, Energie zeitlich zu verschieben, Versorgungssicherheit zu gewährleisten und das Stromsystem flexibel und stabil zu halten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Speicher gewinnen an Bedeutung</span></p>
<p>Gerade Tirol verfügt mit seinen Speicherkraftwerken über einen wichtigen Standortvorteil, der künftig durch weitere Speicherlösungen sinnvoll ergänzt werden kann. „Die Herausforderung der nächsten Jahre wird sein, die volatile erneuerbare Erzeugung gut zu nutzen und mehr Energie aus den Sommermonaten in den Winter zu bringen. Dafür braucht es ein optimales Zusammenspiel von Erzeugung, Speichern und Netzen“, betont&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Rupert Ebenbichler</span>, Geschäftsführer der Energieagentur Tirol.&nbsp;</p>
<p>Für LHStv Geisler ist klar: „Die Energiewende gelingt nur, wenn wir alle Potenziale verantwortungsvoll nutzen. Das bedeutet, erneuerbare Energie weiterhin konsequent auszubauen, Energie effizient einzusetzen und gleichzeitig Natur, Umwelt und Klima im Blick zu behalten. Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern darum, gute, nachhaltige Lösungen zu finden. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Jetzt gilt es, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Jede zusätzliche Kilowattstunde aus heimischen erneuerbaren Quellen stärkt Tirols Unabhängigkeit, schützt das Klima und ist eine Investition in unsere Zukunft.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:47:48 +0200</pubDate>
				
				<title>Kanzelgalerie: Bauarbeiten gehen in die Endphase </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kanzelgalerie-bauarbeiten-gehen-in-die-endphase/</link>
				<description>Tagessperren auf B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders von 31. August bis 27. November 2026 jeweils Montag bis Freitag</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef904577fc0a2a4d1d4e12e21fcb2dad0"><span class="regierungsmitglied">Umleitung über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und Schweizer Staatsgebiet</span></li><li data-list-item-id="e78a49046db2827ef588e127d715167eb"><span class="regierungsmitglied">Einschränkungen für Busse sowie Fahrzeuge mit längeren Anhängern</span></li><li data-list-item-id="e5faf219a99b30af7a7742a65eb02af55"><span class="regierungsmitglied">Bauarbeiten liegen exakt im vorgesehenen Zeitplan</span></li></ul><p>Die Arbeiten an der Kanzelgalerie auf der B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders (Bezirk Landeck) schreiten planmäßig voran und gehen in die Endphase. Für die noch ausstehenden Sicherungs-, Straßenbau- und Schüttarbeiten sind von Montag, 31. August, bis Freitag, 27. November 2026, neuerlich Tagessperren notwendig. Die Sperren gelten von Montag bis Donnerstag jeweils von 7.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 14 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten und an den Wochenenden wird der Verkehr einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Die Regelung erfolgt mittels Ampel beziehungsweise bei Bedarf durch Verkehrsposten.</p>
<p>„Die Kanzelgalerie ist eines der anspruchsvollsten Straßenbauprojekte des Landes. Umso erfreulicher ist es, dass die Bauarbeiten exakt im Zeitplan liegen. Das ist vor allem der vorausschauenden Planung, der eigens eingerichteten Umfahrungsstraße und dem großen Einsatz aller Beteiligten zu verdanken“, betont Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfangreiche Sicherungs- und Straßenbauarbeiten</span></p>
<p>Zu den wesentlichen noch ausstehenden Maßnahmen zählt die Sicherung eines Felskopfes rund 100 Höhenmeter oberhalb des Nordportals. Die etwa sechs Wochen dauernden Arbeiten umfassen die Vernetzung und Verankerung des Felsbereichs. Parallel dazu werden auf einer Länge von rund 800 Metern Entwässerungs- und Straßenbauarbeiten einschließlich der erforderlichen Asphaltierungen durchgeführt. Weitere Arbeiten betreffen den Rückbau der nördlichen Auffahrtsrampe und von Teilen der derzeitigen Umfahrungsstraße sowie Betonierarbeiten an der südlichen Stützmauer im Talbereich auf einer Länge von rund 20 Metern.</p>
<p>„Die kommenden Wochen sind von mehreren eng aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten geprägt. Insbesondere die Arbeiten im hoch gelegenen Felsbereich sowie die Überschüttung der Galerie erfordern aus Sicherheits- und Logistikgründen ausreichend große, vom Verkehr freigehaltene Arbeitsfenster“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gregor Wieland</span>, Leiter des Sachgebiets Brücken- und Tunnelbau beim Land Tirol. „Durch die Tagessperren können die Arbeiten gebündelt, sicher und möglichst effizient umgesetzt werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 32.000 Kubikmeter Material für die Galerieüberschüttung</span></p>
<p>Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Überschüttung der Galerie. Dafür werden rund 10.000 Kubikmeter Glasschaumschotter in Kombination mit bewehrter Erde eingebaut. Anschließend werden zusätzlich etwa 22.000 Kubikmeter Schüttmaterial aufgebracht.&nbsp;Im Jahr 2027 erfolgen noch der Restrückbau der Umfahrungsstraße sowie abschließende Arbeiten an der Überschüttung der Galerie. Für diese Arbeiten sind voraussichtlich Ampelregelungen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen notwendig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umleitung über das Engadin</span></p>
<p>Während der Tagessperren wird der Verkehr über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und das Schweizer Staatsgebiet umgeleitet. Für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen ist dabei die Schweizer Schwerverkehrsabgabe zu beachten. Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 Metern Länge sowie Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern dürfen die B 185 Martinsbrucker Straße nicht befahren. Für diese Fahrzeuge besteht daher keine unmittelbare Umleitungsmöglichkeit. Sie müssen das Ende der jeweiligen Tagessperre abwarten oder den Sperrbereich großräumig umfahren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Abstimmung mit Schweizer Behörden</span></p>
<p>Auch auf der H 27 Engadiner Straße auf Schweizer Staatsgebiet wird derzeit gebaut. Der Verkehr wird dort im Baustellenbereich einspurig mittels Ampel geregelt. Die Bezirkshauptmannschaft Landeck als zuständige Verkehrsbehörde sowie die Straßenverwaltung des Landes Tirol stehen deshalb in enger Abstimmung mit den zuständigen Schweizer Stellen des Tiefbauamts. Bei Bedarf sollen zusätzliche verkehrsregelnde Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden, um den Verkehrsfluss auf der Umleitungsstrecke bestmöglich aufrechtzuerhalten.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Sperren auf der B 180 Reschenstraße</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e18ec17262f7b55a20a926a8e80b144cf"><span class="regierungsmitglied">Zeitraum</span><span>:&nbsp;Montag, 31. August, bis Freitag, 27. November 2026</span></li><li data-list-item-id="ec6a0cc9aaa97f9d7f4cab45cb33ebb21"><span class="regierungsmitglied">Sperrzeiten</span><span>: Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 18 Uhr; Freitag: 7.30 bis 14 Uhr</span></li><li data-list-item-id="e203d50e44197c38e6d8b4b81dc2e2cda"><span class="regierungsmitglied">Umleitung</span><span>: Über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und Schweizer Staatsgebiet</span></li><li data-list-item-id="e9df2189aab3ab901680d7906669a5ab0"><span class="regierungsmitglied">Hinweis für den Schwerverkehr</span><span>: Auf Schweizer Staatsgebiet ist für sämtliche Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen die Schweizer Schwerverkehrsabgabe zu entrichten.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb1c03472e2394f2768bc67d65f1312c5"><span class="regierungsmitglied">Keine direkte Umleitungsmöglichkeit für</span><span>: Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 Metern Länge und Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern. Für diese Fahrzeuge gilt auf der B 185 Martinsbrucker Straße ein Fahrverbot.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e1399628d68f3617ce0e03ab1df889683"><span class="regierungsmitglied">Außerhalb der Sperrzeiten</span>: Einspurige Verkehrsführung durch die Baustelle mittels Ampelregelung oder bei Bedarf durch Verkehrsposten</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 15:29:33 +0200</pubDate>
				<author>nadja.jansenberger@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger )</author>
				<title>Abschussverordnung für Wolf im Bezirk Innsbruck-Land </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-wolf-im-bezirk-innsbruck-land/</link>
				<description>Tote und verletzte Schafe in einem Almgebiet im Gemeindegebiet von St. Sigmund</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8686643e1b54db5a1b5d57667a0bb33e"><span class="regierungsmitglied">Verdacht auf Wolf als Verursacher</span></li><li data-list-item-id="e3d9be8d56e0248b983d5d73cf8276295"><span class="regierungsmitglied">Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat heute, Mittwoch, die Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Innsbruck-Land erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Mittwoch, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 29. September 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p>In einem Almgebiet im Gemeindegebiet von St. Sigmund (Bezirk Innsbruck-Land) wurde vorgestern, Montag, ein totes Schaf aufgefunden. Gestern Dienstag, wurden vier weitere tote sowie vier verletzte Schafe aufgefunden. Die Tiere wurden sowohl vorgestern, Montag, als auch gestern, Dienstag amtstierärztlich begutachtet. Aufgrund des Rissbildes besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.&nbsp;</p>
<p>Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/meldung/sichtmeldung/" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Satelliten und KI</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/satelliten-und-ki/</link>
				<description>Digitale Technologien für die Wälder von morgen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7b6844897fdbb811cc2f0290878222b7"><span class="regierungsmitglied">Tirol arbeitet mit Partnerregionen der ARGE ALP an Forstwirtschaft der Zukunft</span></li><li data-list-item-id="e5a58dbb9ab023efdda88cfa74b2fc204"><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sollen Waldbewirtschaftung unterstützen</span></li><li data-list-item-id="e4f9ebd1ee40cbdfa8b434bd86bfd89fd"><span class="regierungsmitglied">„Smart-Forestry-Aktionsplan“ bildet Grundlage für die weitere Projektarbeit</span></li></ul><p>Klimawandel, Extremwetterereignisse und Schadorganismen wie der Borkenkäfer stellen die Wälder im gesamten Alpenraum vor immer größere Herausforderungen. Hier setzen digitale Technologien und Künstliche Intelligenz an: Satellitengestützte Waldbeobachtung oder KI-gestützte Prävention vor Waldschäden eröffnen neue Möglichkeiten, die Waldbewirtschaftung gezielt zu unterstützen. Dafür arbeitet Tirol eng mit den Partnerregionen der ARGE ALP zusammen: Das Land Tirol leitet ein 2025 gestartetes und auf drei Jahre angelegtes Projekt. Die ersten Erkenntnisse aus dem Austausch mit ExpertInnen der ARGE-ALP-Regionen sowie der Analyse aktueller Entwicklungen flossen bereits in den Aktionsplan „Smart Forestry“ ein – also die digitale, intelligente Forstwirtschaft. Der Plan zeigt zentrale Handlungsfelder und Empfehlungen auf und dient als Grundlage für die weitere Projektarbeit.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol und der Alpenraum als Vorreiter bei digitaler Forstwirtschaft</span></p>
<p>„Ob bei der Samenernte, Aufforstung oder Schädlingsbekämpfung – moderne Technologien können einen wichtigen Beitrag leisten, unsere Wälder klimafit zu machen. Gleichzeitig zeigt der Aktionsplan klar, dass es nicht nur um technische Innovationen geht, sondern ebenso um gemeinsame Standards, digitale Kompetenzen und den Aufbau von Know-how. Unser Ziel ist es, digitale Technologien sowie Künstliche Intelligenz dort einzusetzen, wo sie einen echten Mehrwert für Wald und Menschen bringen“, betont Forstreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Projekt bei größter mitteleuropäischen Forstmesse</span></p>
<p>Der „Smart-Forestry-Aktionsplan“ zeigt Einsatzfelder auf, in denen digitale Technologien künftig einen Mehrwert schaffen können. Dazu zählen etwa satellitengestützte Waldbeobachtung, KI-gestützte Schadensfrüherkennung, digitale Waldinventuren oder die bessere Vernetzung verschiedener Datenquellen. Darüber hinaus formuliert er zentrale Handlungsfelder für die weitere Zusammenarbeit – von der Verbesserung der Dateninfrastruktur über Pilotprojekte und Wissenstransfer bis hin zur stärkeren Vernetzung von Forschung und Praxis.</p>
<p>Im Oktober wird sich das ARGE-ALP-Projekt auf der INTERFORST, der größten mitteleuropäischen Forstmesse, präsentieren und den Austausch mit Forschung, Praxis und Technologieunternehmen fortsetzen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die ARGE ALP</span></p>
<p>Neben Tirol umfasst die ARGE ALP die Länder Salzburg, Vorarlberg und Bayern, die Lombardei, das Trentino und Südtirol sowie die schweizerischen Kantone Tessin, Graubünden und St. Gallen. Im Rahmen des Bündnisses nehmen sich die Mitgliedsländer gemeinsam wichtigen grenzüberschreitenden Themen wie Verkehr, Berglandwirtschaft, Energie oder Klimaschutz an. Mehr Informationen zur ARGE ALP finden sich unter <a href="https://www.argealp.org/de" target="_blank" rel="noreferrer">www.argealp.org</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Forschung &amp; Innovation</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 16:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Schadwolf im Bezirk Landeck </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-schadwolf-im-bezirk-landeck/</link>
				<description>Tote und vermisste Schafe in einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Kaunertal</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e78f8249b972b2809d690c9a48f111089"><span class="regierungsmitglied">Jägerschaft bereits informiert</span></li><li data-list-item-id="eeeadf6da346d1022199218eea764cd88"><span class="regierungsmitglied">Weiteres Rissereignis im Gemeindegebiet von Pfunds – Verdacht auf Bären als Verursacher</span></li><li data-list-item-id="ed6a8e235b4ea1d45665af7f9ddabed5e"><span class="regierungsmitglied">Weiterhin keine Hinweise auf eine gezielte Annäherung eines Bären an Menschen oder den Siedlungsraum</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, die Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Landeck erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung heute, Dienstag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 27. Septembers 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</span></p>
<p class="text-justify"><span lang="DE-AT" dir="ltr">In einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Kaunertal (Bezirk Landeck) kam es Ende letzter Woche zu einem Rissereignis. Es wurden dort zwei Schafe durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt begutachtet. Zudem waren vier weitere Schafe abgängig. Aufgrund des Rissbildes besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.&nbsp;</span></p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Weiteres Rissereignis im Gemeindegebiet von Pfunds</span></p>
<p class="text-justify"><span lang="DE-AT" dir="ltr">In einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Pfunds&nbsp;</span>(ebenfalls Bezirk Landeck)<span lang="DE-AT" dir="ltr">wurde zudem gestern, Montag, ein totes Pony begutachtet. Nach amtstierärztlicher Begutachtung besteht bei diesem Ereignis der Verdacht auf Beteiligung eines Bären. Zur weiteren Abklärung anderer möglicher Ursachen wurden Tupferproben entnommen und an das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien gesendet. Zuletzt wurde im Gemeindegebiet von Pfunds Ende Juli bzw. gestern, Montag, ein Bär mittels Wildkamera nachgewiesen.&nbsp;</span></p>
<p class="text-justify"><span lang="DE-AT" dir="ltr">Alle einlangenden Meldungen und Nachweise wurden und werden überprüft und haben bislang keine Hinweise darauf ergeben, dass sich ein Bär Menschen oder dem Siedlungsraum gezielt nähert. Eine Übersicht zu Nachweisen von Großen Beutegreifern in Tirol findet sich auf der&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/nachweise/suchergebnisse/" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">Website des Landes</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr">.</span></p>
<p class="text-justify"><span lang="DE-AT" dir="ltr">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/meldung/sichtmeldung/" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">Sichtungsformular</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr"> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr">.&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59051</guid>
				<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 15:23:10 +0200</pubDate>
				
				<title>Trockenheit erhöht Waldbrandgefahr in Tirol </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/trockenheit-erhoeht-waldbrandgefahr-in-tirol/</link>
				<description>Wenig Niederschlag und trockene Vegetation erhöhen aktuell die Gefahr von Wald- und Flurbränden</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e66ba8ed98cd38c882e339a66090ff6dd"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Landes-Feuerwehrverband appellieren an Vorsicht und Eigenverantwortung</span></li><li data-list-item-id="e81bb4f9d98454d0595d9d4e13f0edaa3"><span class="regierungsmitglied">Offenes Feuer und Rauchen im Wald vermeiden – glimmende Gegenstände keinesfalls wegwerfen</span></li><li data-list-item-id="e55812a36d71d3f34bdb37d39cb13273a"><span class="regierungsmitglied">Bei einem Brand sofort Feuerwehr über Notruf 122 verständigen</span></li></ul><p>Aufgrund der geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen und der damit verbundenen Trockenheit, die auch in den kommenden Tagen anhalten soll, besteht derzeit in Tirol eine erhöhte Gefahr von Wald- und Flurbränden. Trockene Gräser, Laub, Äste und andere Pflanzenteile können sich leicht entzünden. Bereits ein kleiner Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette kann ausreichen, um einen Brand auszulösen. Das Land Tirol und der Landes-Feuerwehrverband Tirol appellieren daher an die Bevölkerung, beim Aufenthalt in Wald- und Wiesengebieten besonders vorsichtig und verantwortungsbewusst zu handeln.&nbsp;</p>
<p>Waldbrände können nicht nur große Flächen zerstören, sondern insbesondere in einem Gebirgsland wie Tirol langfristige Auswirkungen auf die Schutzfunktion der Wälder haben. Forstreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler&nbsp;</span>warnt deshalb vor den möglichen Folgen: „Unsere Wälder schützen Siedlungen, Verkehrswege und Infrastruktur vor Lawinen, Steinschlag und Muren. Wird die Vegetation durch einen Waldbrand zerstört, kann auch der Waldboden geschädigt werden oder durch Erosion verloren gehen. Bis ein betroffener Wald seine Schutzwirkung wieder vollständig erfüllen kann, können viele Jahre vergehen. Der beste Waldbrandschutz ist daher, Brände gar nicht erst entstehen zu lassen. Dazu braucht es die Aufmerksamkeit und Eigenverantwortung jeder und jedes Einzelnen.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Jede und jeder kann einen Beitrag für die Sicherheit aller leisten“</span></p>
<p>Auch Sicherheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> appelliert: „Die anhaltende Trockenheit hat dazu geführt, dass vielerorts bereits ein kleiner Funke einen Brand auslösen kann. Deshalb ersuche ich alle Tirolerinnen und Tiroler sowie unsere Gäste eindringlich, besonders umsichtig zu sein. Zigaretten, Zündhölzer und andere glimmende Gegenstände dürfen keinesfalls achtlos weggeworfen werden. Auch auf offenes Feuer und das Grillen im Wald oder in Waldnähe sollte derzeit unbedingt verzichtet werden. Jede und jeder kann durch verantwortungsvolles Verhalten dazu beitragen, Brände zu verhindern und damit Menschen, Einsatzkräfte und unsere Natur zu schützen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bei Rauchentwicklung oder Waldbrand sofort Notruf 122 wählen</span></p>
<p>Wer einen Wald- oder Flurbrand beziehungsweise eine verdächtige Rauchentwicklung entdeckt, soll umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 verständigen. Dabei sind möglichst genaue Angaben zum Brandort, zum Ausmaß des Feuers und zu möglichen Zufahrtswegen zu machen. Von eigenen Löschversuchen ist insbesondere bei einer raschen Brandausbreitung oder starker Rauchentwicklung abzusehen. Betroffene sollen sich in Sicherheit bringen und – sofern dies gefahrlos möglich ist – in sicherer Entfernung auf die Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können.</p>
<p>„Ein Waldbrand kann sich bei Trockenheit und Wind innerhalb kürzester Zeit ausbreiten.&nbsp;Für eine rasche und gezielte Hilfe ist es entscheidend, dass ein Brand frühzeitig über den Notruf gemeldet und der Standort möglichst genau beschrieben wird. Gleichzeitig gilt: Niemand soll sich bei eigenen Löschversuchen selbst in Gefahr bringen“, betont Landesfeuerwehrkommandant&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Jakob Unterladstätter</span>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 11:10:49 +0200</pubDate>
				
				<title>Trinkwasservorsorgekonzept Tirol zeigt Stärken und Handlungsfelder</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/trinkwasservorsorgekonzept-tirol-zeigt-staerken-und-handlungsfelder-auf/</link>
				<description>Tiroler Trinkwasservorsorgekonzept bei Trinkwassergipfel in Wien präsentiert</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed0c71859d94c924a41426cec2272fdff"><span class="regierungsmitglied">Augenmerk auf gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, Schutz und Sicherung der Wasserressourcen, sparsamen und bewussten Umgang sowie Datengrundlagen</span></li><li data-list-item-id="ee1a0cbb7c3b05a18b8ae76e0d4c67a51"><span class="regierungsmitglied">Gesamt-Wasserbedarf seit 1986 gestiegen, Pro-Kopf-Verbrauch gesunken</span></li><li data-list-item-id="e203b8501dff10976ce7f3cbd87359f19"><span class="regierungsmitglied">Bedarfsprognose 2050: Anstieg des Wasserbedarfs auf rund 76 Millionen Kubikmeter/Jahr</span></li></ul><p>Tirol ist in der Trinkwasserversorgung gut aufgestellt und verfügt über eine flächendeckend sehr gut ausgebaute und krisensichere Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser. Um das hohe Niveau in der Trinkwasserversorgung auch vor dem Hintergrund des Klimawandels langfristig zu gewährleisten, braucht es gezielte Maßnahmen und Investitionen. Das sind die wesentlichen Ergebnisse aus dem aktuellen Tiroler Trinkwasservorsorgekonzept des Landes Tirol. Dieses hat LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> auch beim heutigen Trinkwassergipfel von Bundesminister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span> in Wien vorgestellt.</p>
<p>„Das Tiroler Trinkwasservorsorgekonzept zeigt in komprimierter Form, worauf wir unser Augenmerk richten müssen: auf die Fortsetzung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit für eine krisensichere Trinkwasserversorgung auch bei Engpässen und Bedarfsspitzen, den konsequenten Schutz und die Sicherung unserer Wasserressourcen, einen bewussten und sparsamen Umgang mit Wasser sowie die laufende Optimierung wasserwirtschaftlicher Datengrundlagen“, unterstreicht LHStv Josef Geisler die wesentlichen Handlungsfelder. Ziel sei es, die hohe Versorgungsqualität langfristig zu sichern und die Trinkwasserversorgung klimafit und bedarfsgerecht aufzustellen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steigender Gesamtbedarf bei sinkendem Pro-Kopf-Verbrauch</span></p>
<p>Auch wenn der jährliche Wasserverbrauch aus der öffentlichen Wasserversorgung in den vergangenen vier Jahrzehnten aufgrund der Bevölkerungs- und wirtschaftlichen Entwicklung sowie der klimatischen Veränderungen von rund 57,5 Millionen Kubikmetern auf rund 70 Millionen Kubikmeter um knapp 20 Prozent gestiegen ist – der Pro-Kopf-Verbrauch ist im selben Zeitraum deutlich um 16 Prozent zurückgegangen: Während im Jahr 1986 noch rund 300 Liter pro Hauptwohnsitz und Tag (inkl. öffentlich mitversorgter Verbraucher wie Gewerbe, Tourismus, Landwirtschaft, Industrie) verbraucht wurden, sind es heute rund 250 Liter. „Der Rückgang des spezifischen Pro-Kopf-Verbrauchs bzw. Bedarfs pro Hauptwohnsitz zeigt, dass ein bewussterer Umgang mit Wasser, technische Entwicklungen und Effizienzsteigerungen Wirkung zeigen“, ordnet&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Markus Federspiel</span>, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft, die Zahlen ein. Bis zum Jahr 2050 wird ein Anstieg des Gesamtbedarfs an Trinkwasser um knapp zehn Prozent auf rund 76 Millionen Kubikmeter prognostiziert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vorausschauend planen und Vorsorge treffen</span></p>
<p>Trinkwasserversorgungsanlagen werden nicht nur für den heutigen Bedarf, sondern für einen Planungszeitraum von etwa 50 Jahren ausgelegt. Dabei werden Bevölkerungsentwicklung, klimatische Veränderungen, zukünftiger Wasserbedarf und mögliche Erweiterungen in der Planung berücksichtigt.</p>
<p>Rund 96 Prozent der Bevölkerung sind an öffentliche Wasserversorgungsanlagen angeschlossen. In Tirol sind mehr als 10.000 Quellen bekannt. Davon werden derzeit rund 5.000 für die Trinkwasserversorgung verwendet. Etwa 90 Prozent des Trinkwassers stammt aus Quellen und wird im Untergrund natürlich gefiltert. Die Qualität des Trinkwassers wird zudem laufend kontrolliert. Neben dem Schutz der Wasserressourcen vor Verunreinigungen durch die Ausweisung von Wasserschutzgebieten spielt für die Einhaltung der strengen gesetzlichen Anforderungen auch die kontinuierliche Überwachung der Anlagen eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Tirol profitiert von seinen natürlichen Voraussetzungen wie der alpinen Topographie und dem ausreichenden Jahresniederschlag. „Wir müssen uns aber zukunfts- und klimafit aufstellen und laufend in eine sichere Versorgung investieren. Das vorliegende Trinkwasservorsorgekonzept bietet hier eine wichtige Grundlage“, erklärt LHStv Josef Geisler.</p>
<p>Der vollständige Bericht zum Trinkwasservorsorgekonzept findet sich <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/umwelt/wasser/Siedlungswasserwirtschaft/Trink-_und_Grundwasser/26-07-10_Trinkwasservorsorge_f%C3%BCr_Tirol_final_WaWi.pdf" target="_blank">auf der Website des Landes</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
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				<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 11:45:20 +0200</pubDate>
				
				<title>Investitionen sichern Tirols Trinkwasserversorgung langfristig ab </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/investitionen-sichern-tirols-trinkwasserversorgung-langfristig-ab/</link>
				<description>150 Millionen Euro in fünf Jahren in verlässliche und krisensichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser investiert </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="edc2158da1a4d4bbf52b8fc5cd5002cc8"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Förderungen von Bund und Land in Höhe von insgesamt rund 33,5 Millionen Euro für Ausbau und Modernisierung der Wasserinfrastruktur</span></li><li data-list-item-id="ed7136b21eec720c30104cfa706343ed8"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Anschlussgrad an öffentliche Wasserversorgung bei 96 Prozent</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Sauberes Trinkwasser aus dem Wasserhahn ist in Tirol selbstverständlich – dahinter steht jedoch eine leistungsfähige Infrastruktur, in die laufend investiert werden muss. „Eine sichere Trinkwasserversorgung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Dass Trinkwasser in bester Qualität jederzeit verfügbar ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist das Ergebnis jahrzehntelanger Investitionen und einer vorausschauenden Planung. Bund und Land unterstützen die Tiroler Gemeinden und Wasserversorger dabei, die notwendige Infrastruktur laufend zu erhalten und fit für zukünftige Herausforderungen zu machen“, betont Wasserreferent LHStv&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Josef Geisler</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">. 150 Millionen Euro haben Tirols Wasserversorger und Gemeinden in den vergangenen fünf Jahren in die Trinkwasserversorgung investiert. Dafür haben Bund und Land insgesamt 33,5 Millionen Euro an Förderungen zugesichert.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Investitionen stärken die Versorgungssicherheit</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die Fördermittel kommen Maßnahmen zur Modernisierung sowie zum krisensicheren und klimafitten Ausbau der Tiroler Trinkwasserversorgung zugute. Dazu zählen unter anderem der Neubau und die Sanierung von Quellfassungen, Hochbehältern und Wasserleitungen sowie die Verbindungen von Wasserversorgungsanlagen mehrerer Gemeinden. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel und einen steigenden Wasserbedarf leisten diese Investitionen einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Tirol.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Zu den größten Infrastrukturprojekten der vergangenen Jahre zählt die Erschließung der neuen Quellfassung der Mühlauer Quellen in Innsbruck durch die IKB (Innsbrucker Kommunalbetriebe). Mit dem Projekt wurde die langfristige Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser abgesichert. Ein weiteres Beispiel ist die Erweiterung der Trinkwasserversorgung in Kematen durch Tiefbrunnenanlagen, die zusätzliche Kapazitäten schafft und die Ausfallsicherheit weiter erhöht.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Unsere Trinkwasserversorgung ist eine Infrastruktur, die man im Alltag kaum wahrnimmt – solange sie funktioniert. Dahinter stehen tausende Kilometer an Leitungen sowie zahlreiche Quellfassungen, Brunnen und Hochbehälter, die laufend gewartet, modernisiert und ausgebaut werden müssen. Investitionen in die Wasserinfrastruktur sind Investitionen in die Lebensqualität der Tirolerinnen und Tiroler“, so LHStv Geisler.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">6.400 Kilometer Trinkwasserleitungen und 8.500 Kilometer Kanalnetz sowie 53 kommunale Abwasserreinigungsanlagen gibt es in Tirol. Die Gemeinden und Wasserversorger sind täglich gefordert, diese wichtige Infrastruktur zu erhalten und bedarfsgerecht auszubauen. Rund 96 Prozent der Bevölkerung sind an öffentliche Wasserversorgungsanlagen angeschlossen. Etwa 90 Prozent des Trinkwassers stammen aus Quellen – ein österreichweit außergewöhnlich hoher Anteil, der die Versorgungsstruktur Tirols nachhaltig prägt.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
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				<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:47:51 +0200</pubDate>
				
				<title>Auch im heurigen Sommer: Sicher unterwegs auf Tirols Mountainbike-Routen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/auch-im-heurigen-sommer-sicher-unterwegs-auf-tirols-mountainbike-routen/</link>
				<description>Angebote und Services des Landes für sicheres Mountainbiken in Tirol </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/2026/07/20260722_Radrouting.jpg" length="271530" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9ce491bf98be58e5fb1dbe531899d9f3"><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung trifft Mountainbiken: Rad-App Tirol und radrouting.tirol</span></li><li data-list-item-id="e4e00d3c263344acd8c52a0f7df814199"><span class="regierungsmitglied">Tirolweit einheitliches Leitsystem: Beschilderung mit QR-Codes, Schwierigkeitsklassen und Verhaltensregeln&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ee0bb4e0a7cbf89b1427d192b17bb3efb"><span class="regierungsmitglied">Seit zwölf Jahren: Erfolgsrezept „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben“ für BesucherInnenlenkung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e044b8a83ca0151826ad7445ae4c6b0dd"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Mountainbike-Modell schafft seit 1998 sichere Möglichkeiten für passionierte RadfahrerInnen</span></li></ul><p>7.200 Kilometer Mountainbike-Routen und 400 Kilometer Singletrails: Das Land Tirol fördert und forciert seit vielen Jahren ein sicheres und breites Mountainbike-Netz in Tirol, das von respektvollem Miteinander geprägt ist. Zentral ist dabei das Programm „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben“, das bereits im Jahr 2014 von der Tiroler Landesregierung ins Leben gerufen wurde. „Die Zahl der Menschen, die Erholung in der Natur suchen, ist stark gestiegen. Unser Ziel war und ist ein konfliktfreies Miteinander am Berg, das die Interessen von Erholungssuchenden, Natur und Wild sowie Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern gleichermaßen berücksichtigt“, betonen LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. So profitieren neben Wandernden und KletterInnen auch MountainbikerInnen und Singletrail-FahrerInnen vom Programm „Bergwelt Tirol“. Sie werden dabei nicht nur mittels einem tirolweit einheitlichen Leitsystem navigiert – der Radsport wurde auch digital: Mittels QR-Codes an Ausgangsschildern gelangen Interessierte direkt zu Routeninfos und das eigens vom Land entwickelte <a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10194&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=0" target="_blank">Radrouting</a> mit dazugehöriger kostenloser Rad-App weist offizielle Mountainbike-Routen in Tirol mit wenigen Klicks aus. Auch in diesem Sommer nutzen LHStv Wohlgemuth und LHStv Geisler die laufende Saison, um MountainbikerInnen und Singletrail-Begeisterte auf die bestehenden Angebote aufmerksam zu machen.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10194&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=1" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.bergwelt-miteinander.at</span></a><span class="regierungsmitglied"> – Information im Vorfeld und vor Ort</span></p>
<p>Von den Maßnahmen des Programms „Bergwelt Tirol“ profitieren Radsportbegeisterte direkt in der Praxis:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed06016c61f568ffd7e0f965031805700"><span class="regierungsmitglied">Beschilderung</span><span>: Die tirolweit einheitliche Mountainbike-Strecken-Beschilderung ist Teil eines integrativen Leitsystems. Über QR-Codes an den Ausgangsschildern gelangt man zu Infos zur Route.</span></li><li data-list-item-id="eea048b38dc00a86c9d52b079e8df4fa2"><span class="regierungsmitglied">Schwierigkeitsklassen</span><span>: Sie liefern wertvolle Informationen zu Gefälle, Steigung, notwendiger Ausrüstung oder notwendiger Fahrtechnik. Die Einteilung erfolgt sowohl für MTB-Routen als auch für Singletrails nach Farben: (grün = sehr leicht: nur für Trails), blau = leicht, rot = mittelschwierig und schwarz = schwierig.</span></li><li data-list-item-id="e2c1bdff811e199b5e81aea3aab6668c1"><span class="regierungsmitglied">Verhaltensregeln</span><span>: Der „Ehrenkodex“ fördert ein gutes Miteinander – ob Mountainbike-Route oder Singletrail</span></li><li data-list-item-id="ea5419e639e3a595631ef398fccc94e40"><span class="regierungsmitglied">Offene Daten</span><span>: Das gesamte Routennetz wird Softwareanbietern kostenlos zur Verfügung gestellt</span></li></ul><p>„Ob Feierabendrunde, Wochenendausflug oder Urlaub – Tirol verfügt über das größte Angebot an offiziell freigegebenen Mountainbike-Strecken Österreichs. Das unterstreicht einmal mehr Tirols Rolle als Sportland Nummer eins. Wichtig ist es, sich mit Beschilderung, Schwierigkeitsklassen und Routeninformationen bereits im Vorfeld zu befassen, um das Risiko für mögliche Unfälle oder schwierige Situationen im Gelände bestmöglich zu verringern“, betont Sportreferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Direkter Informationsfluss aus dem Gelände in die App</span></p>
<p>Ein weiterer, essentieller Baustein des MTB-Modells ist die Radapp Tirol (kostenlos via <a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10194&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=2" target="_blank">App Store</a> und <a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10194&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=3" target="_blank">Google Play</a> downloadbar), die neben Infos zu Wegsperren auch noch Daten wie Bodenbeläge, Höhenprofile, Bilder, Tourbeschreibungen, etc. liefert. Informationen von Forstsperren erscheinen auch automatisiert in der Web-Anwendung <a href="https://radrouting.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">radrouting.tirol</a> und Routen lassen sich dadurch noch besser planen.&nbsp;</p>
<p>„Mit radrouting.tirol und der Radapp Tirol stehen zwei digitale Angebote zur Verfügung, die auch dazu beitragen, dass sich die Wege von Radfahrenden und Forstarbeitenden möglichst nicht kreuzen. Werden forstliche Sperren missachtet, kann das zu schweren Unfällen führen. Die Informationen der digitalen Angebote helfen daher, die Sicherheit für alle Beteiligten deutlich zu erhöhen“, betont Forstreferent LHStv Geisler.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Mountainbike-Modell als Erfolgsrezept</span></p>
<p>Alle Maßnahmen des Landes rund um Mountainbiken und Singletrail-Fahren fußen auf dem bereits Ende der 1990er-Jahre entwickelten Tiroler Mountainbike-Modell. Es schaffte klare rechtliche Rahmenbedingungen und bietet WegehalterInnen Rechtssicherheit sowie Versicherungsschutz. Dadurch konnten in Tirol österreichweit einzigartige Möglichkeiten für den Mountainbikesport geschaffen werden. Gleichzeitig trägt das Modell dazu bei, Konflikte mit der Forstwirtschaft zu vermeiden und die Sicherheit bei forstlichen Arbeiten zu erhöhen.&nbsp;</p>
<p>Programmpartner von „Bergwelt Tirol – Miteinander Erleben“ sind unter der Federführung des Landes Tirol der Alpenverein, die Landwirtschafts- und die Wirtschaftskammer, der Jägerverband, die Tirol Werbung und die Bergrettung sowie weitere lokale Partner.</p>
<p>Mehr Informationen zum Mountainbike-Modell finden sich unter <a href="https://www.bergwelt-miteinander.at/mountainbike.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.bergwelt-miteinander.at/mountainbike</a>.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Weidetier ist kein Selfie-Partner und die Alm kein Streichelzoo </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/weidetier-ist-kein-selfie-partner-und-die-alm-kein-streichelzoo/</link>
				<description>Land Tirol und Landwirtschaftskammer mit erneutem Appell zu Respekt vor den Tieren und Tirols Almenlandschaft</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea7733dfd445921460f41025ce6966977"><span class="regierungsmitglied">Hinweistafeln sind für ein sicheres Queren von Viehweiden zu beachten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e47e2ec5d88a1dfd57fc21506ec0d6c69"><span class="regierungsmitglied">Verhaltenstipps zeigen den richtigen Umgang mit Weidevieh</span></li><li data-list-item-id="ea78765326530cce2da5b3aab2bd34f61"><span class="regierungsmitglied">Tirol als Almenland Nummer eins in Österreich: Über 2.000 bewirtschaftete Almen</span></li><li data-list-item-id="e55aeac5fdca9e79698aeaa0e3402172b"><span class="regierungsmitglied">Landesfilm unter&nbsp;</span><a href="https://youtu.be/o0BUt-npNlc?si=Z0LuRqKElX8apLSt" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">https://youtu.be/o0BUt-npNlc?si=Z0LuRqKElX8apLSt</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>108.000 Rinder, 62.000 Schafe und 3.500 Pferde zählen zum Weidevieh, das im Sommer auf Tirols Weideflächen zuhause ist. Mit über 2.000 bäuerlich bewirtschafteten Almen ist Tirol das Almenland Nummer eins in Österreich. Im Sommer tummeln sich tausende Wanderbegeisterte in den Tiroler Bergen. Nicht selten treffen Mensch und (Weide)Tier aufeinander – meist unproblematisch. Dennoch kommt es auch zu Unfällen: Laut dem Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit gab es im Jahr 2025 13 Unfälle in Zusammenhang mit Weidevieh in Österreich. Dabei waren 20 Personen involviert, fünf blieben unverletzt, 14 wurden verletzt und eine Person starb. Sieben der Unfälle passierten allein in Tirol. Die Gründe sind unterschiedlich. Land Tirol und Landwirtschaftskammer Tirol nehmen die aktuelle Saison zum Anlass, um einmal mehr zu sensibilisieren: „Weidetiere sind keine Selfie-Partner und die Alm kein Streichelzoo – es gilt, der Natur und den Tieren respektvoll zu begegnen“, lautet das Credo.&nbsp;</p>
<p>„Jeder Unfall ist einer zu viel. Daher werden wir nicht müde, die Bevölkerung regelmäßig für einen achtsamen und respektvollen Umgang mit Weidevieh zu sensibilisieren. Dadurch können kritische Situationen oder Zwischenfälle vielfach vermieden werden“, sind sich Agrarreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und Landwirtschaftskammerpräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Hechenberger</span> einig.&nbsp;</p>
<p>„Tirols Almen sind unverzichtbares Kulturgut, das in seiner Vielfalt erhalten werden muss. Das Weidevieh prägt in Tirol die Berglandschaften – das Miteinander von Mensch und Tier ist daher besonders wichtig. Dafür braucht es den notwendigen Respekt vor den Tieren ebenso wie ein verantwortungsvolles Verhalten von Wanderinnen und Wanderern“, betont LHStv Geisler. Wege, die durch Alm- und Weidegebiete führen, müssen nicht zwingend durch Zäune von den Weideflächen abgegrenzt sein. Umso wichtiger seien gegenseitige Rücksichtnahme und Bewusstsein für ein sicheres Miteinander.</p>
<p>Immer wieder werde beobachtet, dass Wandernde den Tieren für Fotos oder Selfies bewusst sehr nahekommen. Dabei werde oft unterschätzt, dass selbst ruhige Tiere ihr Verhalten rasch ändern können, wenn sie sich oder ihren Nachwuchs bedroht fühlen. „Vor allem Mutterkühe verteidigen ihre Kälber instinktiv. Auch wenn ein besonderes Fotomotiv verlockend erscheint, sollte immer ausreichend Abstand zu Weidetieren eingehalten werden“, appelliert Landwirtschaftskammerpräsident Hechenberger.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tierverhalten kennenlernen und Hinweisschilder beachten</span></p>
<p>Ein sicheres Verhalten beginnt damit, die Tiere und ihre Reaktionen bestmöglich einzuschätzen sowie bestehende Hinweisschilder ernst zu nehmen. Grundsätzlich wird zwischen Mutterkuh-, Jungtier- und Milchkuhherden unterschieden.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e88f484fb76619c8772d39011abdb23d7"><span>Mutterkühe schützen ihre Kälber konsequent und reagieren bei vermeintlicher Gefahr besonders aufmerksam.</span></li><li data-list-item-id="e101580855b5d0ced24380f047e9d1e36"><span>Jungtiere zeigen sich häufig neugierig und nähern sich Menschen eher an.</span></li><li data-list-item-id="e70df1d976b79a8f8041d93ffc45fe9d0"><span>Milchkühe sind den Kontakt mit Menschen zwar gewohnt, dennoch sollte auch ihnen mit Respekt und ausreichend Abstand begegnet werden.</span></li></ul><p>Unabhängig von der Tierart gilt: Kühe, Schafe oder Pferde sollten auf ihren Weideflächen nicht gestört werden. Hinweistafeln informieren über Weidegebiete und weisen gegebenenfalls auf alternative Routen hin.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Übersicht der 10 wichtigsten Verhaltenstipps für den sicheren Umgang mit Weidetieren</span></p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e927f22e564da000dd187c26cbc5a4ea1"><span>Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!</span></li><li data-list-item-id="ec14148ac347401e02569e17318b88868"><span>Weidevieh nicht erschrecken!</span></li><li data-list-item-id="e8614b4b77329638b0eb408ef54473cc1"><span>Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden – Hunde werden von den Tieren häufig als Bedrohung wahrgenommen.</span></li><li data-list-item-id="e320f6ea4dcf9dfe57e01f50cf6170090"><span>Hunde an der kurzen Leine halten, immer unter Kontrolle haben und bei einem Angriff sofort ableinen!</span></li><li data-list-item-id="e111ee7b3941ae8b111307c3e5830be36"><span>Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!</span></li><li data-list-item-id="e0605f24f4f764219343e2614d982ccf4"><span>Wenn ein Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!</span></li><li data-list-item-id="ed7f4bda7d1661ce75967c9b9a7569ea9"><span>Bei Herannahen von Weidevieh: ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen! Nähert sich ein Weidetier, gilt es zudem, ruhig zu bleiben und direkten Blickkontakt zu vermeiden.</span></li><li data-list-item-id="e5a9ad518d200f1bb18ee03cb627adb2e"><span>Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!</span></li><li data-list-item-id="ec25a908ec952421258d28659cc664979"><span>Zäune sind zu beachten! Vorhandene Tore sind zum Betreten und Verlassen der Weide zu benutzen und anschließend wieder sorgfältig zu schließen. Dadurch wird sowohl die Sicherheit der Wandernden als auch jene der Tiere erhöht.</span></li><li data-list-item-id="eb9797aa09da29e59903621caf803331c"><span>Den arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt begegnen!</span></li></ol><p>Alle Verhaltensregeln finden sich unter: <a href="http://www.sichere-almen.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.sichere-almen.at</a></p>
<p>Verhaltenstipps im Umgang mit Weidetieren finden sich unter: <a href="https://youtu.be/o0BUt-npNlc?si=Z0LuRqKElX8apLSt" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/o0BUt-npNlc?si=Z0LuRqKElX8apLSt</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
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				<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 10:09:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Fünfte Summer School VetINNSights erfolgreich abgeschlossen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/veterinaermedizin-hautnah-fuenfte-summer-school-vetinnsights-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
				<description>28 TeilnehmerInnen absolvierten den einwöchigen Lehrgang</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8bd8620f1bca35425dd363dc39df51da"><span class="regierungsmitglied">Praxisnahe Einblicke in Studium und Beruf der Veterinärmedizin</span></li><li data-list-item-id="ebe78113886b450633b2aee3a6a6a58c7"><span class="regierungsmitglied">Zertifikatsverleihung im Landhaus in Innsbruck</span></li></ul><p>Bereits zum fünften Mal fand heuer die Summer School VetINNSights statt, eine Initiative des Landes Tirol in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Insgesamt 28 junge Menschen nutzten die Gelegenheit, im Rahmen des einwöchigen Lehrgangs einen fundierten Einblick in das Studium und den Berufsalltag einer Tierärztin beziehungsweise eines Tierarztes zu gewinnen. Veranstaltungsorte waren erneut die Räumlichkeiten der HBLFA Tirol sowie der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz. Die Zertifikatsverleihung im Landhaus in Innsbruck bildete den Abschluss der Summer School. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Matthias Gauly</span>, Rektor der Veterinärmedizinischen Universität Wien, überreichten den TeilnehmerInnen die Zertifikate.</p>
<p>„Die tierärztliche Versorgung in Tirol langfristig sicherzustellen, ist uns ein großes Anliegen. Gerade für unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft im alpinen Raum ist eine verlässliche Betreuung – besonders im Nutztierbereich – unverzichtbar. Landwirtschaft, Tiergesundheit und Lebensmittelproduktion sind eng miteinander verbunden und brauchen eine starke veterinärmedizinische Basis. Mit der Summer School wollen wir jungen Menschen zeigen, wie vielfältig und verantwortungsvoll der Beruf der Tierärztin und des Tierarztes ist. Es freut mich sehr, dass sich jedes Jahr so viele Jugendliche für diesen Weg interessieren. Besonders freut es mich, wenn daraus künftige Tierärztinnen und Tierärzte hervorgehen, die nach ihrer Ausbildung einen Beitrag zur Versorgung in Tirol leisten“, betont LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lorenz Khol</span>, Professor für Wiederkäuer im Alpenraum und Leiter der Außenstelle der Veterinärmedizinischen Universität in Tirol, leitet die Summer School VetINNSights und begleitet gemeinsam mit seinem Team die TeilnehmerInnen durch die Kurswoche. „Es ist jedes Jahr aufs Neue beeindruckend zu sehen, mit welchem Interesse und welcher Motivation die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Themen der Veterinärmedizin herangehen. Die Summer School soll ihnen einen möglichst realistischen Einblick in Studium und Beruf geben – von der Arbeit im Stall über die Lebensmittelproduktion bis hin zu Labor und Forschung“, so Khol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Theorie und Praxis bis ins Labor</span></p>
<p>Die Summer School richtet sich an Jugendliche mit Interesse an Tieren, Naturwissenschaften und der Veterinärmedizin und bietet ihnen eine praxisnahe Orientierungshilfe für ihre berufliche Zukunft. Auch heuer erwartete die TeilnehmerInnen ein abwechslungsreiches Programm, das von Unterrichtseinheiten im Klassenzimmer über praktische Übungen im Stall bis hin zu Exkursionen in landwirtschaftliche Betriebe reichte.</p>
<p>Neben einem Einblick in das Studium der Veterinärmedizin erhielten die Jugendlichen Informationen zum Aufnahmeverfahren an der Veterinärmedizinischen Universität Wien und hatten die Möglichkeit, sich mit Vortragenden und Studierenden aus unterschiedlichen Fachbereichen auszutauschen, die eigens für die Summer School nach Tirol gekommen waren. Ergänzt wurde das Programm durch einen Erfahrungsaustausch mit praktizierenden Tierärztinnen aus Tirol, die Einblicke in ihren beruflichen Alltag vermittelten. Darüber hinaus fanden Workshops in der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz statt, bei denen die TeilnehmerInnen praktische Erfahrungen sammeln und selbst aktiv mitarbeiten konnten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Besondere Einblicke hinter die Kulissen</span></p>
<p>Im Rahmen von Exkursionen zu landwirtschaftlichen Betrieben erhielten die TeilnehmerInnen Einblicke in die praktische Arbeit rund um Tierhaltung und Tiergesundheit. Eine besondere Erfahrung ergab sich bei einer Exkursion: Genau während eines Betriebsbesuchs kam ein Kalb zur Welt, sodass die Jugendlichen die Geburt hautnah miterleben konnten. Auch der Besuch der Käserei der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz verdeutlichte die enge Verbindung zwischen Tiergesundheit, landwirtschaftlicher Produktion und Lebensmittelsicherheit. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Labors der AGES in Innsbruck, wo die TeilnehmerInnen die vielfältigen Aufgabenbereiche der Veterinärmedizin sowie die Bedeutung von Untersuchungen für Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz kennenlernen konnten.</p>
<p>Seit der ersten Durchführung im Jahr 2022 erhielten bereits rund 130 interessierte junge Menschen die Möglichkeit, die unterschiedlichen Aufgabenbereiche der Veterinärmedizin kennenzulernen und erste Kontakte zur Universität und zur Praxis zu knüpfen. Die Summer School VetINNSights ist damit ein wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Nachwuchsarbeit des Landes Tirol und der Veterinärmedizinischen Universität Wien.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
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			<item>
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				<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 10:52:23 +0200</pubDate>
				<author>nadja.jansenberger@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Jetzt einreichen: Neptun Staatspreis für Wasser 2027</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/jetzt-einreichen-neptun-staatspreis-fuer-wasser-2027/</link>
				<description>Tiroler Wasserprojekte gesucht</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7482222c0a09f94c01610076e563e8d4"><span class="regierungsmitglied">Kategorie WasserREGIONAL holt regionale Projekte vor den Vorhang</span></li><li data-list-item-id="edb73fca84cfd9f96fa4bca142069a7e7"><span class="regierungsmitglied">Einreichfrist: 11. Oktober 2026</span></li></ul><p>Der Neptun Staatspreis für Wasser geht in die nächste Runde. Bis 11. Oktober 2026 können Gemeinden, Vereine, Verbände, Unternehmen, Bildungseinrichtungen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger ihre Projekte in fünf verschiedenen Kategorien einreichen. Gesucht werden innovative Ideen und Initiativen, die den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser fördern und Wasser in all seinen Facetten erlebbar machen.</p>
<p>„Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage und eine wertvolle Ressource, die es für kommende Generationen zu bewahren gilt. Tirol als alpines Wasserschloss trägt eine besondere Verantwortung diese wertvolle Ressource zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Viele Gemeinden, Organisationen, Betriebe und engagierte Menschen leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag dazu. Der Neptun Staatspreis für Wasser macht diese Ideen sichtbar und zeichnet das Engagement aus“, betont Wasserreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Engagement vor den Vorhang holen</span></p>
<p>Besonders interessant für Tirol ist die Kategorie WasserREGIONAL. Sie zeichnet Projekte mit regionaler und lokaler Wirkung aus – von Gewässer- und Trinkwasserschutz über Maßnahmen zur Klimawandelanpassung und nachhaltigen Wasserversorgung bis hin zu Initiativen, die Wasser als Natur-, Freizeit- und Erlebnisraum erlebbar machen.&nbsp;</p>
<p>Die eingereichten Projekte werden zunächst von einer Tiroler Fachjury bewertet, die den Landessieger kürt. Dieser vertritt Tirol anschließend im bundesweiten Wettbewerb, bei dem Tiroler Projekte schon mehrfach reüssieren konnten. Darüber hinaus werden die drei beliebtesten Projekte österreichweit per Online-Voting ausgezeichnet und erhalten gemeinsam 3.000 Euro Preisgeld.</p>
<p>„Ich bin überzeugt, dass Tirol auch heuer wieder viele Projekte ins Rennen schicken kann, die zeigen, wie verantwortungsvoll und innovativ wir mit unserem Wasser umgehen. Ich lade daher alle engagierten Gemeinden, Organisationen und Initiativen ein, diese Chance zu nutzen und ihre Projekte einzureichen“, so Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über den Neptun Staatspreis für Wasser</span></p>
<p>Der Neptun Staatspreis für Wasser wird alle zwei Jahre an Träger von Projekten verliehen, die den nachhaltigen Umgang mit Wasser fördern und die Bedeutung dieser lebenswichtigen Ressource bewusstmachen. Träger des Neptun Staatspreises für Wasser sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) und der Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV). Weitere Informationen unter: <a href="https://www.neptun-staatspreis.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.neptun-staatspreis.at</a></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox – Kategorie WasserREGIONAL:&nbsp;</span></p>
<p>Ausgezeichnet wird regionales und lokales Engagement in konkreten Projekten, die dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Ressource Wasser vor Ort in den Bundesländern dienen, vor allem in den folgenden Handlungsfeldern:&nbsp;</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea72765bff63d64fc7d2adc2f07b67d45"><span class="regierungsmitglied">Lebensraum Wasser</span><span>: Die Wiederherstellung und der Schutz von Wasserlebensräumen wie Bächen, Flüssen, Seen und Mooren.</span></li><li data-list-item-id="ec82d7edcaedc01c697576a588c4a6874"><span class="regierungsmitglied">Schutz vor Wassergefahren und Klimawandel</span><span>: Den Schutz vor zunehmenden Wassergefahren wie Hochwasser, Starkregen, Hangwasser und Muren vor Ort.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e7250d679b1b8fa10a106a498a9aee7f9"><span class="regierungsmitglied">Vorsorgen für Generationen</span><span>: Nachhaltige sowie langfristige Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Anbetracht der neuen Herausforderungen wie Trockenheit und Starkregen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6ebd87bccd529e74987df304b69c7b94"><span class="regierungsmitglied">Wasser zum Erlebnis machen</span><span>: Menschen attraktive Räume im und am Wasser anbieten – für Freizeit, Naherholung und Tourismus.&nbsp;</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wer kann einreichen?</span></p>
<p>Die Ausschreibung in dieser Kategorie richtet sich an:&nbsp;</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4ebcd9af5f314c8fa001f5affec8991c"><span>Gemeinden und Städte der teilnehmenden Bundesländer</span></li><li data-list-item-id="e6e1e2ed74c6f83dc734dade864ed1531"><span>Initiativen bzw. Bürgerinnen und Bürger</span></li><li data-list-item-id="e55fd54794722146f7a7ab0b9fe67c8e6"><span>Verbände und Vereine, Genossenschaften und NGOs</span></li><li data-list-item-id="e5d65d0dd2808fd29f0dd17ca59993a48"><span>Wasserversorgungsunternehmen und Abwasserentsorger</span></li><li data-list-item-id="e283da20b94715b7b001eb8dacd26dbb3"><span>Unternehmen und sonstige Betriebe (z. B. Landwirtschaft)</span></li><li data-list-item-id="ea7cd7afdd10e06a6bbbf5c43a9fe5bb6"><span>Behörden und Institutionen – vor allem auf lokaler Ebene</span></li><li data-list-item-id="e884ce1e84f826e4389c61326e71df2a6"><span>Interessensvertretungen wie Kammern</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wie reicht man ein?</span></p>
<p>Online, über das <a href="https://neptun.awardsplatform.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Einreichformular auf der Website</a> des Neptun Staatspreises für Wasser.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einreichfrist</span>: 11. Oktober 2026, 23:59 Uhr</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über den Neptun Staatspreis für Wasser</span></p>
<p>Der Neptun Staatspreis für Wasser wird alle zwei Jahre an Träger von Projekten verliehen, die den nachhaltigen Umgang mit Wasser fördern und die Bedeutung dieser lebenswichtigen Ressource bewusstmachen. Träger des Neptun Staatspreises für Wasser sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) und der Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV). Für einzelne Kategorien übernehmen Sponsorinnen und Sponsoren Patenschaften – aktuell die Stadt Wien - Wiener Wasser, die Kommunalkredit Public Consulting, die VERBUND AG sowie die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative (RNI). Weitere Informationen unter: <a href="https://www.neptun-staatspreis.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.neptun-staatspreis.at</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58861</guid>
				<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 16:44:33 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Abschussverordnung für Schadwolf in Osttirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-schadwolf-in-osttirol-1/</link>
				<description>Tote und vermisste Schafe in einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Obertilliach</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e606de13a9610b0a30e0e1a03c2104ad6"><span class="regierungsmitglied">DNA-Analyse bestätigt Wolfsverdacht</span></li><li data-list-item-id="eaf2b612afd4f0a3ccbb86fd08f344bed"><span class="regierungsmitglied">Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p class="text-justify">Die Tiroler Landesregierung hat heute, Donnerstag, die Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Lienz erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Donnerstag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 2. September 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p class="text-justify">In einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Obertilliach (Bezirk Lienz) kam es Ende Juni zu einem Rissereignis. Es wurden dort bereits am 20. Juni 2026 drei tote Schafe durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt begutachtet. Rund 15 weitere Schafe wurden vermisst. Aufgrund des Rissbildes bestand der Verdacht auf die Beteiligung eines Wolfes als Verursacher. Einige Tage später, am 24. Juni, erfolgte eine weitere Rissbegutachtung in diesem Zusammenhang. Demnach wurden insgesamt zehn tote Schafe gefunden, zudem werden mehr als 40 weitere Schafe vermisst. Im Zuge der Begutachtungen wurden vom zuständigen Amtstierarzt Proben zur DNA-Analyse entnommen. Die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen von der ersten Begutachtung haben inzwischen einen Wolf als Verursacher bestätigt.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58805</guid>
				<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LHStv Geisler: „Tor ins Zillertal für die Zukunft gesichert“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-geisler-tor-ins-zillertal-fuer-die-zukunft-gesichert/</link>
				<description>Generalsanierung des Brettfalltunnels abgeschlossen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/b/csm_20260709_Er%C3%B6ffnung_Brettfalltunnel_Geisler_3_f9bbc5bc03.jpg" length="3052032" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7f0e3f5e0e901e9987f21ec641545e7e"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Dreijährige Sanierung wurde von umfassenden Maßnahmen zum Schutz der AnrainerInnen begleitet</span></li><li data-list-item-id="e07368cdb34bd4672c866820fa9e75c7d"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Fokus der Sanierung: Langlebigkeit und Verbesserung der Sicherheitstechnik</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Nach drei Jahren ist es soweit: Die Generalsanierung des Brettfalltunnels ist erfolgreich abgeschlossen. „Das ‚Tor ins Zillertal‘ i</span>st damit für die kommenden Jahrzehnte technisch auf dem neuesten Stand und bietet eine sichere, verlässliche Verbindung“, freut sich LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;<span lang="DE-AT" dir="ltr">In insgesamt drei Bauphasen wurden seit 2024 unter anderem die Innenschale des Tunnels saniert, die komplette Sicherheitstechnik auf den neuesten Stand gebracht und ein neues Betriebsgebäude errichtet. Mit einer Fertigstellungsfeier wurde heute, Donnerstag, die Generalsanierung offiziell abgeschlossen. Insgesamt investierte das Land Tirol in das Projekt 14,2 Millionen Euro.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wichtige Investition in Sicherheit und Lebensqualität</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Die Generalsanierung des Brettfalltunnels war nach fast 30 Jahren Betriebszeit zwingend notwendig, um&nbsp;</span>die Sicherheit und Verlässlichkeit dieser wichtigen Anbindung langfristig zu gewährleisten und die Anrainerinnen und Anrainer vor Ort langfristig zu entlasten“, führt LHStv Geisler aus und dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und ihr Verständnis.&nbsp;<span lang="DE-AT" dir="ltr">Unbestritten haben die Arbeiten Belastungen für die AnrainerInnen sowie Einschränkungen für die VerkehrsteilnehmerInnen verursacht. D</span>ank sorgfältiger Planung, guter Zusammenarbeit und dem Verständnis der Bevölkerung ist es jedoch gelungen, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">„Tunnel neu aufgestellt“ – heller, moderner, sicherer</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Im Zuge der Generalsanierung wurden zentrale Bauteile umfassend erneuert. Dazu zählen die Tunnelinnenschale, der Fahrbahnbelag, helle Wandpaneele sowie eine komplett neue Betriebs- und Sicherheitstechnik. „Wir haben den Tunnel technisch praktisch neu aufgestellt. Er ist heller, moderner und vor allem deutlich sicherer. Damit schaffen wir beste Voraussetzungen für einen zuverlässigen Betrieb in den kommenden Jahrzehnten“, erklärt </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Alexander Zecha</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">, Leiter des Sachgebiets Straßenerhaltung des Landes Tirol.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Der Brettfalltunnel verfügt nun über modernste Sicherheitssysteme. Dazu zählen automatische Brand- und Rauchmelder, Videoüberwachung, Notrufanlagen, Löschsysteme, eine moderne Belüftung sowie eine intelligente Verkehrssteuerung. „Das System erkennt Staus, Brände oder Rauchentwicklung automatisch und reagiert innerhalb weniger Sekunden. Im Ernstfall werden die Ampeln an den Tunnelportalen sofort auf Rot geschaltet und die Rettungskräfte alarmiert. Zusätzlich sorgen eine redundante Stromversorgung und ein Stromspeicher dafür, dass die wichtigsten Sicherheitssysteme auch bei einem Stromausfall zuverlässig funktionieren“,&nbsp;</span>erklärt <span class="regierungsmitglied">Simon Stöckl</span>, Projektleiter der Generalsanierung vom Land Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">100 Kilometer Kabel – 11.500 Quadratmeter Fahrbahnbelag</span></p>
<p class="text-justify">Für die Generalsanierung wurden rund 100 Kilometer Kabel verlegt – das entspricht der Strecke vom Brettfalltunnel bis Salzburg. Mehr als 10.000 Quadratmeter Wandpaneele und Beschichtungen sowie 11.500 Quadratmeter Fahrbahnbelag wurden erneuert. Insgesamt flossen rund 45.000 Arbeitsstunden in das Projekt.</p>
<p class="text-justify">„Viele der wichtigsten Arbeiten und auch die Resultate der tausenden Arbeitsstunden sind für Verkehrsteilnehmende teils nicht sichtbar. Gerade diese Technik macht den Tunnel aber im Ernstfall sicherer und kann entscheidend dazu beitragen, Menschenleben zu schützen“, so Stöckl.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verkehrskonzept hat sich bewährt</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Während der Generalsanierung konnte der Verkehr zeitweise nur einspurig taleinwärts durch den Tunnel geleitet werden, für einige Wochen musste der Tunnel für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Der Verkehr wurde über&nbsp;</span>Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet.<span lang="DE-AT" dir="ltr"> Um die Belastungen für die AnrainerInnen sowie die Verkehrsteilnehmenden möglichst gering zu halten, wurde seitens des Landes ein Verkehrskonzept ausgearbeitet. Dieses sah verschiedenste Begleitmaßnahmen vor – darunter&nbsp;</span>Fahrverbote auf Gemeindestraßen für den Ausweichverkehr, Verkehrsposten an neuralgischen Stellen, bauliche Maßnahmen (Bypass am Kreisverkehr in Strass und Umgestaltung der Abfahrt von der B 169 Zillertal Straße auf die B 171 Tiroler Straße) sowie eine Öffi-Aktion inkl. Rückerstattung von Fahrtkosten. BürgerInnen wurden zudem bei mehreren Informationsveranstaltungen in der Gemeinde Strass i. Z. laufend vorab über die Bauarbeiten und die geplanten Verkehrsmaßnahmen informiert.&nbsp;</p>
<p>„Die Umleitungen waren sicherlich für die Bewohnerinnen und Bewohner des Zillertals und allen voran der umliegenden Ortschaften herausfordernd – aber auch notwendig, um langfristig von der Entlastung durch diese Tunnel-Verbindung zu profitieren. Die enge Abstimmung mit dem Land und die zahlreichen Begleitmaßnahmen haben wesentlich dazu beigetragen, dass diese Zeit gut bewältigt werden konnte. Jetzt profitieren wir wieder von einer sicheren und modernen Verbindung“, freut sich <span class="regierungsmitglied">Karl Eberharter</span>,&nbsp;Bürgermeister der Gemeinde Strass im Zillertal, über die Fertigstellung. Dem stimmt auch <span class="regierungsmitglied">Josef Wibmer</span>,&nbsp;Bürgermeister der Gemeinde Schlitters, zu: „Vor Beginn der Bauarbeiten gab es viele Sorgen und Fragen, die wir sehr ernst genommen haben. Durch die enge Zusammenarbeit, die transparente Kommunikation und die gute Vorbereitung konnten wir die Herausforderungen gemeinsam meistern. Heute steht hier wieder ein moderner Tunnel, der deutlich mehr Sicherheit für die kommenden Jahrzehnte bietet.“</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen der Generalsanierung im Überblick</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e54563ffed70f4d6e1199b90b6576d106"><p class="text-justify"><span>Erneuerung Fahrbahnbelag</span></p></li><li data-list-item-id="ed9abea947c8c9328889dfca218a75b2e"><p class="text-justify"><span>Erweiterung Betriebsgebäude Süd</span></p></li><li data-list-item-id="ed3386d10efef9dbfb7ac10dc72db3f8a"><p class="text-justify"><span>Montage von Paneelen (Seitenwände)</span></p></li><li data-list-item-id="e9877dbcde1917ee3c1efd0b3b2da23c7"><p class="text-justify"><span>Neue Energieverteilung und Stromversorgung</span></p></li><li data-list-item-id="e36e82b505340804b85c20d5c3db3686e"><p class="text-justify"><span>Neue Haltebuchten in den Vorportalbereichen</span></p></li><li data-list-item-id="e73f13f3e6a6e8bb3c901afdf4a70a99b"><p class="text-justify"><span>Neue Löscheinrichtungen&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="e9b3553f3c60e67c5a155dd7f4d7920e1"><p class="text-justify"><span>Neue Steuerung und Prozessleitsysteme</span></p></li><li data-list-item-id="ec37b41b155f64ba5ed4f5ca787b4c8b6"><p class="text-justify"><span>Neue Verkehrserfassung und Verkehrssteuerungssysteme</span></p></li><li data-list-item-id="eb8ce2eb514fed6da2169578b042d43b7"><p class="text-justify"><span>Neue Video-, Notruf-, Funk- und Beschallungsanlage</span></p></li><li data-list-item-id="eacf2a440a64f522b4249a8157682e748"><p class="text-justify"><span>Neuerrichtung Betriebsgebäude Nord</span></p></li><li data-list-item-id="e15879379bbc4b56bc3a615ab9918413e"><p class="text-justify"><span>Sanierung Innenschale</span></p></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58775</guid>
				<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 16:51:43 +0200</pubDate>
				
				<title>Ersatzstraße für zerstörte Pitztalstraße errichtet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/ersatzstrasse-fuer-zerstoerte-pitztalstrasse-errichtet/</link>
				<description>Neue Ersatzstraße ermöglicht einspurigen Verkehr mit Ampelregelung – Fahrt auch für Busse und LKW möglich</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/8/d/csm_20260706_Pitztalstra%C3%9Fe__3__b261de305c.jpg" length="2744650" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2b4b56feea63b841f95f6e4ceb355efd"><span class="regierungsmitglied">Neubau des zerstörten Straßenabschnitts wird mehrere Monate andauern</span></li></ul><p>Durch die intensive Arbeit der Straßenmeisterei Zams konnte in den vergangenen Tagen eine Ersatztrasse für die durch eine Mure zerstörte L 16 Pitztalstraße im Bereich der Weiler Eggenstall und Hairlach im Gemeindegebiet von St. Leonhard im Pitztal errichtet werden. Diese neue Ersatzstraße kann ab heute, Montagabend, 19 Uhr in beiden Fahrtrichtungen einspurig mit Ampelregelung für den Verkehr freigegeben werden. Damit können nun auch wieder Reisebusse und LKW mit Anhänger sowie Sattelkraftfahrzeuge in das hintere Pitztal gelangen. Die Länge der Umfahrung sowie der Ampelphasen konnte zudem wesentlich verkürzt werden.&nbsp;</p>
<p>Die Sanierungsarbeiten an der L 16 Pitztalstraße und an der Pitze gehen indessen weiter. Nach dem Entfernen des Gerölls und Schlamms konnte erstmals das Ausmaß des Schadens festgestellt werden: Die Bichlbachbrücke sowie die Straßenabschnitte im direkten Nahbereich sind zerstört und müssen neu errichtet werden. Bis die Pitztalstraße in der ursprünglichen Trassenführung wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, wird es nach derzeitigem Stand mehrere Monate dauern. „Wir arbeiten mit Hochdruck und vereinten Kräften daran, die Infrastruktur so rasch wie möglich wiederherzustellen. Mein Dank gilt allen, die die schnelle Umsetzung der Ersatzstraße ermöglicht haben und in den kommenden Monaten an der Schadensbeseitigung arbeiten“, so der für Landesstraßen und Wasserbau zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58730</guid>
				<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 14:09:42 +0200</pubDate>
				
				<title>Die gesamte Nacht durchgearbeitet: Aufräumarbeiten im Pitztal dauern weiter an</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/die-gesamte-nacht-durchgearbeitet-aufraeumarbeiten-im-pitztal-dauern-weiter-an/</link>
				<description>Update: Umfahrungsstraße dauerhaft geöffnet</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update: Mittwoch, 1. Juli 2026, 16.30 Uhr:</span></p>
<p>Die Umfahrungsstraße für den gesperrten Bereich der L 16 Pitztalstraße kann ab heute, Mittwochabend, 18 Uhr dauerhaft einspurig mit Ampelregelung für den Verkehr geöffnet werden. Damit steht eine dauerhafte Verbindung in das hintere Pitztal zur Verfügung. Die Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten am gesperrten Streckenabschnitt der L 16 Pitztalstraße werden indes weitergeführt. Die Dauer bis zur Wiederherstellung des gesamten Straßenabschnitts kann weiterhin noch nicht abgeschätzt werden.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Originalmeldung: Mittwoch, 1. Juli 2026, 14.10 Uhr:&nbsp;</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ecf86452febbb295f19d1a45eef9fdb1d"><span class="regierungsmitglied">L 16 Pitztalstraße weiterhin gesperrt – Fahrt zeitweise zwischen 15 und 15.30 Uhr über einspurig ertüchtigte Umfahrung möglich</span></li><li data-list-item-id="e44f6acab3539615a337368034c3516ab"><span class="regierungsmitglied">Dauerhafte Umfahrung voraussichtlich ab heute Abend möglich</span></li><li data-list-item-id="e66209471ed6f72cde9f9393bcf779293"><span class="regierungsmitglied">Lokalaugenschein von Sicherheitslandesrätin Mair: „Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz“</span></li><li data-list-item-id="e88871534dc2af02ddf05ddf239a9df74"><span class="regierungsmitglied">Dauer bis zur Gesamtwiederherstellung der Pitztalstraße weiterhin nicht abschätzbar&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb30ebb14b9065fd18b19e91ecb5247c2"><span class="regierungsmitglied">Insgesamt über 50 Personen, neun Bagger und fünf Lkw im Einsatz&nbsp;</span></li></ul><p class="text-justify">Nach den Murenereignissen am Montagabend im Pitztal sind die Aufräum- und Sicherungsarbeiten auch heute, Mittwoch, weiterhin in vollem Gange. Die L 16 Pitztalstraße bleibt im Bereich zwischen den Ortsteilen Hairlach und Eggenstall im Gemeindegebiet von St. Leonhard im Pitztal weiterhin für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Dauer bis zur Wiederherstellung der gesamten Straße kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Wie bereits heute, Mittwochvormittag, besteht auch am Nachmittag für ein begrenztes Zeitfenster die Möglichkeit, über eine eigens ertüchtigte einspurige Umfahrung in bzw. aus dem hinteren Pitztal zu fahren:&nbsp;</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec0dca1785a30a5eeb967196ad7c7813c"><p class="text-justify">Fahrten taleinwärts: 15 bis 15.15 Uhr&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="ed8e800f5f95322d978437af3e742e443"><p class="text-justify">Fahrten talauswärts: 15.15 bis 15.30 Uhr</p></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">50 Einsatzkräfte und MitarbeiterInnen der Straßenmeisterei stellten Umfahrungsmöglichkeit her</span></p>
<p class="text-justify">Insgesamt rund 50 Einsatzkräfte der vier Feuerwehren des Pitztals, MitarbeiterInnen der Straßenmeisterei Zams und des Wasserbaus des Baubezirksamts Imst sowie weitere HelferInnen von externen Firmen standen die gesamte Nacht im Einsatz. Zusätzliche Expertise lieferten MitarbeiterInnen der Wildbach- und Lawinenverbauung. Mit der Hilfe von neun Baggern und fünf Lkw konnte bereits ein Weg als Umfahrung der gesperrten Landesstraße ertüchtigt werden. Dieser kann aktuell zwischen den Aufräumarbeiten immer wieder für den Verkehr zur Verfügung gestellt werden. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass die Umfahrung ab heute, Mittwochabend, durchgehend mit Hilfe einer Ampelregelung einspurig befahrbar werden kann. Sobald die dauerhafte Öffnung der Umfahrung möglich ist, erfolgt ein Update.</p>
<p class="text-justify">Die zwischenzeitliche Unterbrechung der Stromversorgung im hinteren Pitztal ab dem Ortsteil Scheibrand konnte mittlerweile mit Hilfe der TINETZ wieder vollständig hergestellt werden.</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Dank an alle Beteiligten</span></p>
<p class="text-justify">Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>verschaffte sich heute vor Ort einen Überblick über das Schadensausmaß und dankte den im Einsatz stehenden Kräften: „Die Murenereignisse haben erhebliche Schäden verursacht. Besonders betroffen ist die Landesstraße, aber auch private Flächen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Umso wichtiger ist es, dass bei diesem Ereignis keine Personen zu Schaden gekommen sind. Nun gilt es, die Schäden rasch und koordiniert zu beseitigen. Die Einsatzkräfte sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenmeisterei leisten seit Beginn des Ereignisses Tag und Nacht Herausragendes. Die Expertise der Wildbach- und Lawinenverbauung unterstützt zusätzlich. Ihnen gilt mein ausdrücklicher Dank. Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, wie rasch und verlässlich die Zusammenarbeit der Einsatz- und Fachkräfte in Tirol funktioniert.“</p>
<p class="text-justify">Auch LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> sowie LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> bedanken sich bei allen Beteiligten: „Dank des koordinierten Zusammenwirkens aller im Einsatz befindlichen Personen konnten die ersten Sicherungsmaßnahmen rasch umgesetzt werden. Ziel ist es nun, die Verkehrsanbindung so schnell wie möglich wiederherzustellen, die Schäden zu beseitigen und die gesamte Infrastruktur wieder zu ertüchtigen. Vor solchen Naturereignissen werden wir in Tirol leider nie gänzlich gefeit sein können. Umso wichtiger ist es, weiterhin auf bestmögliche Schutzmaßnahmen zu setzen und im Ereignisfall schnelle Hilfe – etwa in Form von Aufräum- und Instandsetzungsmaßnahmen – zu leisten.“</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Erhebliche Schäden an Infrastruktur</span></p>
<p class="text-justify">Die Murenabgänge im Bereich des Bichlbachs und des Hairlachbachs hatten am Montagabend die L 16 Pitztalstraße auf einer Länge von rund 500 Metern getroffen. Rund 250 Meter der Straße wurden dabei völlig unterspült beziehungsweise weggerissen, insgesamt vier Brücken wurden teilweise schwer beschädigt. Auch die Pitze trat stellenweise über die Ufer. „Seit Dienstagfrüh arbeiten wir durchgehend an der Freilegung der Straße – auch während der Nachtstunden. Parallel dazu arbeiten wir daran, die Pitze wieder in ihr ursprüngliches Flussbett zurückzuführen. Erst nach Entfernung von Geröll und Schlamm sowie der Sicherung des Flussverlaufs können wir das gesamte Schadensausmaß an der Landesstraße erheben und mit den Instandsetzungsarbeiten beginnen. Der Fortschritt der Arbeiten ist positiv. Ein Teil der Landesstraße konnte bereits für die Umfahrung freigeräumt werden. Wann wir die Landesstraße auf ihrer gesamten Länge wieder instand setzen können, ist derzeit jedoch noch nicht möglich“, erläutert <span class="regierungsmitglied">Johannes Monz </span>vom Baubezirksamt Imst den aktuellen Stand der Arbeiten.</p>
<p class="text-justify">„Aufgrund des Starkregens gingen innerhalb kürzester Zeit mehrere Muren ab. Insgesamt rund 1.000 Personen waren deshalb zeitweise eingeschlossen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt“, berichtet <span class="regierungsmitglied">Elmar Haid</span>, Bürgermeister von St. Leonhard im Pitztal. „Derzeit arbeiten alle beteiligten Kräfte mit Hochdruck daran, die Schäden zu beseitigen. Unser erster Fokus war die Wiederherstellung der Stromversorgung und einer Straßenverbindung. Das konnten wir bereits erreichen. Jetzt gilt die Aufmerksamkeit der Landesstraße.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Einsatzorganisationen</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
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				<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 15:49:08 +0200</pubDate>
				
				<title>Bergwandern wird digital: Euregio-Projekt DIGIWAY macht Bergwege sicherer </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bergwandern-wird-digital-euregio-projekt-digiway-macht-bergwege-sicherer/</link>
				<description>DIGIWAY bietet verlässliche digitale Grundlagen für die Tourenplanung in Tirol, Südtirol und Trentino</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5ebff96c4b3f2530ec568694645ebbaf"><span class="regierungsmitglied">Innovativer Ansatz: Neue Ausgesetztheitskarte zeigt auf einen Blick, wo Absturzgefahr droht – entwickelt mit modernster GIS-Technologie</span></li><li data-list-item-id="ed6640bbf64924976d426474e4ab616a5"><span class="regierungsmitglied">Digitales Vergleichstool macht unterschiedliche Wegeklassifikationen verständlich und vergleichbar</span></li><li data-list-item-id="e6e651ae57c5afacdf9a0576ad65b622e"><span class="regierungsmitglied">Schaffung einer Software, um erstmals amtliche Wegedaten der drei Landesteile zusammenzuführen und öffentlich zugänglich zu machen</span></li></ul><p>Bergwandern ist Breitensport, aber mit 37 Prozent auch die alpine Disziplin mit den meisten Todesfällen in Österreich. Gleichzeitig verlassen sich immer mehr Menschen bei der Tourenplanung auf digitale Apps – oft ohne zu wissen, wie verlässlich die Daten dahinter sind. Genau hier setzt das Euregio-Projekt DIGIWAY an: Mit innovativen digitalen Werkzeugen macht es Bergwandern in Tirol, Südtirol und Trentino sicherer. Nach zweieinhalb Jahren Projektlaufzeit präsentierten LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler&nbsp;</span>gemeinsam mit FachexpertInnen&nbsp;auf der Seegrube (Nordkette Innsbruck) heute, Donnerstag, die Ergebnisse – darunter eine Ausgesetztheitskarte, die erstmals zeigt, wo am Berg wirklich Absturzgefahr droht.&nbsp;</p>
<p>„Bergwandern ist der Tiroler Volkssport schlechthin und für viele Menschen ein wichtiger Ausgleich in der Natur. Deshalb investieren wir nicht nur in Infrastruktur und Prävention, sondern auch in innovative digitale Lösungen. DIGIWAY liefert genau die Informationen, die man braucht, um Touren realistisch einzuschätzen. Das ist gelebte Prävention und ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit am Berg“, betont Sportreferent LHStv Wohlgemuth, der zudem darauf verweist, dass das Projekt zu 90 Prozent mit INTERREG-Förderungen und damit mit EU-Mitteln finanziert wurde. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 700.000 Euro.&nbsp;</p>
<p>LHStv Geisler ergänzt: „Digitale Tourenplanung beeinflusst heute maßgeblich, wohin Menschen im Bergraum unterwegs sind. Moderne Technologie kann die Eigenverantwortung am Berg zwar nicht ersetzen, aber sie ist ein wichtiges Hilfsmittel. Mit DIGIWAY schaffen wir zudem verlässliche Datengrundlagen für eine moderne Besucherlenkung und unterstützen damit ein sicheres, eigenverantwortliches und naturverträgliches Verhalten im Alpenraum. Gerade in einem Raum, in dem Erholung, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie Jagd aufeinandertreffen, sind gute Informationen eine wichtige Voraussetzung für ein konfliktarmes Miteinander.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausgesetztheitskarte: Absturzgefahr auf einen Blick</span></p>
<p>Das Herzstück von DIGIWAY ist die erste flächendeckende Ausgesetztheitskarte für die gesamte Euregio. Sie zeigt in vier Farbstufen – von grün bis rot – welche Folgen ein Sturz an einer bestimmten Stelle hätte. Grün bedeutet geringe Absturzgefahr, rot hingegen zeigt einen sehr ausgesetzten Weg an, an dem ein Absturz lebensgefährlich sein kann. Entwickelt wurde die Karte mit modernster GIS(Geoinformations)-Technologie auf Basis hochauflösender Geländemodelle und amtlicher Wegedaten. „Evaluierungen im Gelände zeigen: Die Übereinstimmung mit der Realität ist hoch. Auch die alpine Unfallstatistik bestätigt die Aussagekraft – tödliche Abstürze ereignen sich fast ausschließlich in den rot markierten Bereichen“, so&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christoph Kovacs</span>, GIS-Experte in der Abteilung Forstorganisation des Landes Tirol. „Geographische Informationssysteme liefern ein Bild von Gefahrenmomenten am Berg, das die Wahrnehmung vor Ort erstaunlich genau widerspiegelt. So können Bergwanderinnen und Bergwanderer Gefahren vorab und örtlich genau einschätzen." Potenzielle unmittelbare Absturzbereiche sind zudem über eine zusätzliche pinke Signatur erkennbar. Die Karte ist frei zugänglich und kann in Apps, Webseiten oder Tourenportale integriert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vergleichbare Wegeklassifikation im gesamten Alpenraum</span></p>
<p>Wer grenzüberschreitend wandert, kennt das Problem: Kaum hat man eine Landesgrenze überquert, ändern sich die Wegeklassifikationen. Was in Tirol „rot" ist, kann im Trentino beispielsweise „E“ sein. Für BergwanderInnen ist das verwirrend – und im schlimmsten Fall gefährlich, weil sie die Anforderungen einer Tour falsch einschätzen. DIGIWAY hat erstmals alle gängigen Wegeklassifikationssysteme in der Euregio und darüber hinaus systematisch analysiert und verglichen. Das Ergebnis: ein digitales Vergleichstool, das auf einen Blick zeigt, was die unterschiedlichen Einstufungen bedeuten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lucia Felbauer</span>, DIGIWAY-Projektkoordinatorin von der Abteilung Forstorganisation des Landes Tirol, erklärt: „Das Tool funktioniert wie ein Produktvergleich – es schafft kein neues System, sondern macht bestehende vergleichbar.&nbsp;Das digitale Vergleichstool ist dreisprachig verfügbar und kann in externe Webseiten integriert werden. Es zeigt zwei Klassifikationssysteme nebeneinander an – mit kurzen zusammenfassenden Beschreibungen und Links zu den Originaltexten. So wird auf einen Blick klar, ob ein ‚roter‘ Weg in Tirol etwa einem ‚E‘ im Trentino oder einem ‚T3‘ in der Schweiz entspricht.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Amtliche Wegedaten erstmals gebündelt</span></p>
<p>DIGIWAY schafft die Voraussetzungen, um erstmals die amtlichen Wegedaten aus Tirol, Südtirol und Trentino in einer gemeinsamen Datenbank zusammenzuführen. Eine eigens entwickelte Software harmonisiert die unterschiedlichen regionalen Datensätze automatisch. Die Daten werden öffentlich über den Open Data Hub des NOI Techpark bereitgestellt – kostenlos und für alle nutzbar.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Klaus Pietersteiner</span>, Koordinator des Programms „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben" von der Abteilung Waldschutz des Landes Tirol:&nbsp;„Digitale Tourenplanung bestimmt längst mit, wohin wir gehen – und ob das naturverträglich und konfliktfrei passiert. Verlässliche Daten sind die Grundlage für ein respektvolles und sicheres Miteinander im Naturraum."&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sebastian Mayrgündter</span> vom NOI Techpark in Südtirol ergänzt: „DIGIWAY zeigt, wie Digitalisierung und Innovation die alpine Sicherheit im EUREGIO-Raum voranbringen können. Entscheidend ist dabei, dass digitale Lösungen nicht abstrakt vom Schreibtisch aus entstehen, sondern ausgehend von realen Bedürfnissen: von Bergwandernden, Bergsteigerinnen und Bergsteigern, Einsatzorganisationen und Tourismusakteurinnen und -akteuren. Mit dem Open Data Hub schaffen wir eine offene, grenzüberschreitende Datenbasis für Tirol, Südtirol und Trentino und machen Projektergebnisse für künftige Entwicklungen nutzbar. Perspektivisch können darauf auch weitere Datenquellen – etwa aus Wetterstationen, Besucherzählungen oder Drohnenbefliegungen – aufbauen. Die Rolle des NOI Techpark liegt darin, solche Dateninfrastrukturen mit konkreten Anwendungsfeldern, Unternehmen sowie Forschungspartnerinnen und Forschungspartnern zu verbinden. So wird aus öffentlicher Dateninfrastruktur ein Innovationsraum, in dem neue Services für Tourenplanung, Risikokommunikation, Besucherlenkung und Rettung entstehen können – und damit auch neue Chancen für digitale Klein- und Mittelunternehmen (KMU) in der Euregio.“</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e50577ce99a083056729ca25f5aa92ce2"><span class="regierungsmitglied">Projektdaten</span></li></ul><p>Projektlaufzeit: Januar 2024 bis Juni 2026</p>
<p>Projektpartner: Euregio, Land Tirol, Autonome Provinz Bozen-Südtirol, Autonome Provinz Trient, NOI Techpark</p>
<p>Projektkosten: Gesamtkosten: rund 700.000 Euro (davon INTERREG-Förderung: rund 630.000 Euro, 70.000 Euro seitens der Euregio finanziert)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0142f0c6eaadf2702b40f1122c86e177"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen und Links:&nbsp;</span></li></ul><p>Allgemeine Infos zu DIGIWAY:&nbsp;<a href="https://www.euregio.info/digiway" target="_blank" rel="noreferrer">www.euregio.info/digiway</a></p>
<p>Web-Anwendung Ausgesetztheitskarte:&nbsp;<a href="https://arcg.is/1aSX113" target="_blank" title="https://arcg.is/1aSX113" rel="noreferrer">https://arcg.is/1aSX113</a></p>
<p>Vergleichstool Wegeklassifikationen:&nbsp;<a href="https://www.europaregion.info/euregio/projekte/nachhaltigkeit/digiway-geodaten-fuer-sicherheit-am-berg/vergleichstool-fuer-wegeklassifikationen/" target="_blank" rel="noreferrer">Vergleichstool für Wegeklassifikationen | Europaregion Euregio - Tirol - Südtirol - Trentino</a> und hier:&nbsp;<a href="https://storymaps.arcgis.com/stories/8126921f3b8a45f4a2e470f5129149a3" target="_blank" rel="noreferrer">Vergleichstool für Wegeklassifikationen</a></p>
<p>Informationen zur Software zum Zusammenführen der amtlichen Wegedaten in der Euregio:&nbsp;<a href="https://www.europaregion.info/euregio/projekte/nachhaltigkeit/digiway-geodaten-fuer-sicherheit-am-berg/software-zur-zusammenfuehrung-amtlicher-wegedaten/" target="_blank" rel="noreferrer">Software zur Zusammenführung amtlicher Wegedaten | Europaregion Euregio - Tirol - Südtirol - Trentino</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
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			<item>
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				<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 12:36:51 +0200</pubDate>
				
				<title>Hitzeperiode: Vorsicht beim Entzünden von Brauchtumsfeuern</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/hitzeperiode-vorsicht-beim-entzuenden-von-brauchtumsfeuern-und-vor-starker-hitzebelastung/</link>
				<description>Aktuelle Wetterprognosen zeigen Hitzeperiode in den kommenden Tagen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5b9fddc055793bdf035f263d3ca3fec3"><span class="regierungsmitglied">Wegen Trockenheit: notwendige Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen beim Entzünden von Sonnwendfeuern beachten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec6c46a5fa25494bba5b1a3f7d96ce06e"><span class="regierungsmitglied">Bei Hitzebelastung: Fünf einfache Hitzetipps beachten</span></li></ul><p>Mit der Sommersonnenwende morgen, Samstag, werden auf Bergen in ganz Tirol traditionell Sonnwendfeuer entzündet. Aufgrund der aktuellen Hitze und damit verbundener Trockenheit gilt erhöhte Vorsicht beim Entzünden von Brauchtumsfeuern. Die aktuelle Hitzeperiode wird laut aktuellen Prognosen der GeoSphere Austria auch die kommenden Tage andauern. Vor allem für gesundheitlich geschwächte Menschen können hohe Temperaturen besonders herausfordernd sein.&nbsp;</p>
<p>„Sowohl was das Entzünden von Brauchtumsfeuern angeht, als auch hinsichtlich der aktuellen Hitzebelastung appellieren wir an die Eigenverantwortung der Bevölkerung“, ruft Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> zur Besonnenheit auf: „Halten Sie beim Entzünden von Brauchtumsfeuern die notwendigen Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen ein. Bei Hitze können zudem bereits wenige kleine Tipps vor Problemen schützen – wie beispielsweise viel trinken, eine&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Kopfbedeckung tragen oder nicht in der prallen Sonne aufhalten.</span>“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnwendfeuer mit Verantwortung</span></p>
<p>„Die Sonnwendfeuer sind ein wichtiger Teil unseres Tiroler Brauchtums. Gerade in Zeiten von starker Hitze und Trockenheit ist es jedoch entscheidend, mit besonderer Umsicht vorzugehen. Denn Waldbrände können sich bei Trockenheit rasch ausbreiten und fatale Folgen haben – ein Funke kann reichen. Deshalb gilt es, die notwendigen Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen unbedingt genau einzuhalten“, betont der für das Traditions- und Forstwesen zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p>Um einen reibungslosen Ablauf bei den Brauchtumsfeuern bestmöglich zu gewährleisten, sind immer und überall Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen unbedingt zu beachten. Beispielsweise sollen keine Brandbeschleuniger wie Benzin verwendet und geeignete Löschmittel bereitgehalten werden. Zudem muss auch eine Meldung an die jeweilige Gemeinde ergehen.&nbsp;Diese muss spätestens zwei Wochen im Voraus erfolgen. Ohne eine Meldung an die Gemeinde darf das Feuer nicht entzündet werden. Nur so können Behörden und Einsatzkräfte – insbesondere die Feuerwehr – im Falle eines Brandes rasch und gezielt reagieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Waldbrände haben enorme Folgen</span></p>
<p>„Rund 80 Prozent der Waldbrände werden durch Menschen verursacht – entweder direkt oder indirekt. Umso wichtiger ist es, sensibel mit offenem Feuer und glimmenden Gegenständen in der Natur, besonders aber in Waldbereichen, umzugehen“, appelliert LHStv Geisler zur Vorsicht.</p>
<p>Ein Waldbrand zerstört nicht nur Bäume und Pflanzen, was bereits ein großer Schaden für die WaldbesitzerInnen ist: Wesentlich ist auch der Verlust des Bodens. Nach einem Brand ist der Waldboden, vor allem an steilen Hängen, stark gefährdet. Denn wenn der Boden verloren geht, kann der Wald seine Schutzfunktion nicht mehr erfüllen. Das erhöht das Risiko von Muren, Lawinen und Steinschlägen.</p>
<p>Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 verständigen und in sicherer Entfernung vom Brand auf das Eintreffen der Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Empfehlungen gegen Hitzebelastung</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">In den kommenden Tagen sowie kommende Woche werden seitens der GeoSphere Austria Tageshöchstwerte von konstant über 30 Grad prognostiziert. Vor allem im urbanen Raum ist die Wärmebelastung am größten. In den Nächten bleiben die Temperaturen jeweils unter der 20-Grad-Marke und bringen Entspannung.</span></p>
<p>Während länger andauernden Hitzewellen kann es schneller zu einer Dehydrierung des Körpers kommen. An heißen Tagen steigt der Wasserbedarf auf mindestens zwei Liter täglich. Zusätzlich sollte in der Ernährung vermehrt auf leicht verdauliche Kost geachtet werden. Insbesondere soll auf den eigenen Kreislauf geachtet und besonders Kinder, Schwangere und ältere Menschen vor der Sonne geschützt werden.&nbsp;</p>
<p>„Bereits einfache Maßnahmen können helfen, gesund durch die Hitzewelle zu kommen. Dazu zählen etwa ausreichend zu trinken, leichte Kost oder Maßnahmen die eine kurzfristige Abkühlung bewirken“, verweist Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> auf einfache Hitzetipps. Diese finden sich in der untenstehenden Factbox oder auch unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hilfe im Alltag: Trinkwassermapping und kostenlose Sonnencreme&nbsp;</span></p>
<p>Um auch unterwegs ausreichend zu trinken, können öffentliche Trinkbrunnen genutzt werden. Mit dem Trinkwassermapping Tirol können online mit wenigen Klicks Trinkwasserbrunnen in der Nähe gefunden werden. Unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank">Trinkwassermapping Tirol | Land Tirol</a><span lang="DE" dir="ltr"> finden sich bereits über tausend Trinkbrunnen verteilt in ganz Tirol.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Wer in Innsbruck unterwegs ist, kann zudem von kostenlosen Sonnencremespendern profitieren. Das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol haben gemeinsam an drei stark frequentierten Standorten in Innsbruck moderne Spender aufgestellt – konkret am Landhausplatz, am Innsbrucker Marktplatz sowie im Gelände des Alpenzoos.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Hitze sorgt für Dehydrierung – starker Sonneneinfluss auf die Haut kann zudem unwiederbringliche gesundheitliche Schäden verursachen. Mit dem Trinkwassermapping und den kostenlosen Sonnencremespendern haben wir zwei Projekte gestartet, um die Bevölkerung bei Hitze zu unterstützen. Entscheidend ist letztlich jedoch die Eigenverantwortung“, so LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</span></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Überblick über Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen Brauchtumsfeuer</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e30506ff79cd346ac40a8549c116c3195"><span>Es dürfen nur biogene Materialien (Materialien pflanzlicher Herkunft, insbesondere Holz, Schilf, Rebholz, Grasschnitt und Laub) in trockenem Zustand verwendet werden. Nicht angezündet werden dürfen daher Materialien wie Altreifen, Gummi, nicht naturbelassenes (behandeltes) Holz, Kunststoffe, Lacke, synthetischen Materialien oder Verbundstoffe.</span></li><li data-list-item-id="ee80e4fc28628c1a05ec96663607b3447"><span>Bei starkem Wind, bei großer Trockenheit oder ohne entsprechende Überwachung und Nachkontrolle ist das Abbrennen zu unterlassen.</span></li><li data-list-item-id="e19c98f04083fc4469272e1b2f5f2a5a8"><span>Es ist eine geeignete Person als Aufsicht bis zum Ende, also bis zum Erlöschen der Glutnester, sicherzustellen.</span></li><li data-list-item-id="ef0019d67ded348e3dd2cf0225987bf02"><span>Bei Witterungsverhältnissen, die die Ausbreitung eines Waldbrandes begünstigen, ist das Entzünden von Feuer in Waldnähe untersagt.</span></li><li data-list-item-id="edb878297490c245bbcd482fd7208beb1"><span>Zur Verhinderung einer Ausbreitung des Feuers ist erforderliches Löschgerät (beispielsweise Feuerlöscher) in ausreichender Anzahl und Menge bereitzuhalten.</span></li><li data-list-item-id="eb653dfa1de2cbb5c2ffe260b243270ea"><span>Die Verwendung von Brandbeschleunigern ist verboten.</span></li></ul><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Hitzetipps</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea571cc907f1e5fbf85d401634c5b82dd"><span class="regierungsmitglied">Gesunder Wasserhaushalt: </span><span>Trinken Sie ausreichend, regelmäßig und abwechslungsreich. Getränke wie Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte eignen sich besonders gut.</span></li><li data-list-item-id="ea69a44e9289af346e4ace11118235a1e"><span class="regierungsmitglied">Leichter Sommerspeiseplan:</span><span> Essen Sie viel wasserreiches Obst und leichte Kost wie gedünstetes Gemüse.</span></li><li data-list-item-id="e639b735306d76500582a14eeab9c745e"><span class="regierungsmitglied">Kurzfristige Kühlung:</span><span> Kühlen Sie Kopf, Nacken, Hände und Füße mit feuchten Umschlägen, einer kalten Dusche oder kühlenden Wassersprays.</span></li><li data-list-item-id="e725c24c17932e492b2e322f064be600c"><span class="regierungsmitglied">Vorsicht statt Nachsicht: </span><span>Bleiben Sie aufmerksam und achten Sie auf Symptome wie Schwindel, Benommenheit, Schwäche, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen, Erschöpfung oder verschwommenes Sehen. Diese deuten auf eine Überhitzung hin und können auch lange nach dem Aufenthalt in der Hitze auftreten. Bei Medikamenten sollte auf die richtige Lagerung geachtet werden. Starke Temperaturschwankungen können die Wirksamkeit einzelner Medikamente beeinflussen.</span></li><li data-list-item-id="e50ad75b13d1c4522d2d4e0485ed09b0d"><span class="regierungsmitglied">Erste Hilfe im Ernstfall: </span><span>Bei allen hitzebedingten Notfällen ist Erste Hilfe wesentlich: Begeben Sie sich in den Schatten, kühlen Sie den Körper mit feuchten Tüchern und trinken Sie ausreichend! Wenn notwendig setzen Sie auch einen Notruf ab!</span></li></ul><p>Weitere Informationen zu Hitzewellen und Hitzeschutz finden Sie unter <a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
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			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol informiert zu Quaggamuscheln und Krebspest</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schutz-heimischer-gewaesser-land-tirol-informiert-zu-quaggamuscheln-und-krebspest/</link>
				<description>Badesaison rückt Schutz der Tiroler Seen in den Fokus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2a331720f10fd6286044123111dec85a"><span class="regierungsmitglied">Neue invasive Arten in Tirol nachgewiesen – einfache Maßnahmen helfen, Ausbreitung zu verhindern</span></li><li data-list-item-id="e9cd3b2e52d8d0538eb2c0fee69422f83"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/gewaesseroekologie" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/gewaesseroekologie</span></a></li></ul><p>Mit den steigenden Temperaturen zieht es wieder zahlreiche TirolerInnen und Gäste an die heimischen Seen. Die Gewässer sind wertvolle Lebensräume für zahlreiche heimische Tier- und Pflanzenarten und zugleich wichtige Naturräume für Erholung und Freizeit. Um diese zu schützen, informiert das Land Tirol erneut über invasive Arten und ruft zu einem bewussten Umgang mit Seen und Uferbereichen auf.</p>
<p>„Unsere Seen zählen zu den wertvollsten Naturräumen Tirols. Damit heimische Tier- und Pflanzenarten langfristig erhalten bleiben, braucht es Aufmerksamkeit und das Mitwirken der Bevölkerung. Oft sind es bereits einfache Verhaltensmaßnahmen, die einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Gewässer leisten“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue invasive Arten in Tiroler Seen festgestellt</span></p>
<p>Gebietsfremde Arten können heimische Lebensgemeinschaften verändern und unter Umständen ökologische Schäden verursachen. In Tirol wurden in den vergangenen Jahren bereits invasive Arten wie die Wandermuschel, der Galizische Sumpfkrebs und der Sonnenbarsch nachgewiesen. Neu hinzugekommen sind das Australische Nadelkraut sowie der Amerikanische Sumpfkrebs.</p>
<p>Viele invasive Arten bleiben zunächst unauffällig, können sich jedoch rasch ausbreiten und heimische Lebensräume verändern. Besonders im Fokus steht weiterhin die Quaggamuschel. Sie wurde in Tirol bislang nicht festgestellt, breitet sich jedoch in Europa stark aus und kann Gewässerinfrastruktur sowie heimische Arten erheblich beeinträchtigen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Krebspest bleibt Gefahr für heimische Flusskrebse</span></p>
<p>Der heimische Edelkrebs kommt nur noch in wenigen Tiroler Seen vor und ist durch verschiedene Einflüsse gefährdet. Dazu zählt auch die Krebspest, deren Auftreten im vergangenen Jahr im Achensee nachgewiesen wurde. Ausgelöst wird die Erkrankung durch einen aus Nordamerika stammenden pilzähnlichen Erreger, gegen den heimische Flusskrebse keine natürliche Immunabwehr besitzen. Für die betroffenen Tiere verläuft die Krankheit in der Regel tödlich. Für Menschen und Haustiere besteht hingegen keinerlei Gefahr. Auch die ausgezeichnete Wasserqualität der Tiroler Badegewässer wird durch die Krebspest nicht beeinträchtigt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Alle können zum Gewässerschutz beitragen</span></p>
<p>Die Verschleppung invasiver Arten erfolgt oft unbemerkt über Ausrüstung und Freizeitgeräte. Mit wenigen Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren:</p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e96be99a51fac3974c49d5568ccacf300"><span>Boote, Stand-up-Paddle-Boards, Kanus und Tauchgeräte nach der Nutzung gründlich reinigen und vollständig trocknen lassen.</span></li><li data-list-item-id="ef1b88d082fa89d8bad78dd534c8be5fa"><span>Schwimmschuhe, Badesachen, Kescher und Wasserspielzeug vor dem Wechsel in ein anderes Gewässer säubern.</span></li><li data-list-item-id="e21e98f1cbc5193e2ce80e4a2472e6e6d"><span>Tiere und Pflanzen aus Aquarien oder Gartenteichen niemals in der freien Natur aussetzen.</span></li></ul><p>„Ist eine invasive Art einmal etabliert, lässt sie sich kaum mehr zurückdrängen. Umso wichtiger ist Vorsorge und Bewusstsein. Jede und jeder kann dazu beitragen, unsere Seen zu schützen“, so LHStv Geisler.</p>
<p>Weitere Informationen bietet die Broschüre des Landes Tirol <a href="https://share.google/ICDdmmkGbMhQrOx60" target="_blank" rel="noreferrer">„Die Aliens kommen. Gebietsfremde invasive Arten – eine Gefahr für die Tiroler Gewässer“</a>.</p>]]></content:encoded>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-58564</guid>
				<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:56:36 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Mehr Raum für den Inn in Zams</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-raum-fuer-den-inn-in-zams/</link>
				<description>Revitalisierung am Inn in Zams erfolgreich umgesetzt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/2026/06/20260617_Revitalisierung_%40Jansenberger-3.jpg" length="690609" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb18f2b5282f241abeb64310b067a7e16"><span class="regierungsmitglied">Bund, Land Tirol und Gemeinde schaffen neue Lebensräume und attraktiven Naturraum</span></li><li data-list-item-id="e8b6a0fb9e43eae27282c043cd8af6f53"><span class="regierungsmitglied">Projekt deutlich schneller und günstiger als geplant abgeschlossen</span></li><li data-list-item-id="ea26d7a6221ed6b90c178e3d5095a4fb2"><span class="regierungsmitglied">Neue Lebensräume und attraktiver Naturraum für Mensch und Natur</span></li></ul><p>Mehr Raum für den Fluss, neue Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie ein attraktiver Naturraum für die Bevölkerung: Das Revitalisierungsprojekt am Inn im Gemeindegebiet von Zams wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Maßnahme wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bund, dem Land Tirol und der Gemeinde Zams umgesetzt.&nbsp;</p>
<p>Auf einer Länge von rund 300 Metern und einer Fläche von rund 8.200 Quadratmetern wurde der Inn aufgeweitet und naturnah gestaltet – und das nicht nur schneller, sondern auch kostengünstiger als ursprünglich geplant. Entstanden sind neue Wasserflächen, strukturreiche Uferzonen und neue Lebensräume für zahlreiche heimische Arten. Die Maßnahme verbindet ökologische Aufwertung mit den Grundsätzen des modernen Wasserbaus und stärkt die natürliche Entwicklung des Flusses.</p>
<p>„Intakte Flüsse erfüllen viele wichtige Funktionen – sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, tragen zur ökologischen Qualität unserer Landschaften bei und leisten zugleich einen Beitrag zum Schutz vor Naturgefahren. Mit der Revitalisierung des Inns in Zams wird genau dieser ganzheitliche Ansatz umgesetzt. Für das Projekt haben wir seitens des Bundes rund 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Jeder Euro, der in diese Maßnahmen investiert wird, ist eine Investition in lebendige Gewässer, mehr Artenvielfalt und die nachhaltige Entwicklung unserer Regionen“, erklärt Wasser- und Umweltminister <span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span>&nbsp;anlässlich der Fertigstellung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderner Wasserbau verbindet Schutz und Natur</span></p>
<p>„Mit diesem Vorzeigeprojekt ist es einmal mehr gelungen, dem Inn wieder mehr Platz zu geben und gleichzeitig die wasserbaulichen Anforderungen zu erfüllen. Eine wesentliche Voraussetzung – nämlich ausreichend Raum, der sich noch dazu in öffentlichem Eigentum befindet – ist hier gegeben. Wo immer das möglich ist, gehen wasserbauliche Maßnahmen, Ökologie und Naherholung Hand in Hand“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Sein besonderer Dank gilt dem Baubezirksamt Imst, das die Maßnahme federführend umgesetzt hat, sowie allen Projektpartnern, die zum raschen und erfolgreichen Abschluss beigetragen haben.</p>
<p>Für Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ist die Revitalisierungsmaßnahme in Zams ein gelungenes Beispiel dafür, wie Biodiversität gezielt gefördert werden kann: „Der Inn zählt zu den bedeutendsten Lebensräumen Tirols. Mit der Revitalisierung in Zams wurden neue Strukturen und Naturräume geschaffen, die vielen Tier- und Pflanzenarten zugutekommen. Solche Projekte sind wichtige Bausteine, um Lebensräume entlang des Inns zu erhalten, miteinander zu vernetzen und die Artenvielfalt langfristig zu stärken. Flüsse sind Lebensadern und Lebensräume, weshalb wir ihnen mit solchen Revitalisierungsprojekten Raum und Ursprünglichkeit zurückgeben wollen. Eine Win-Win-Situation, weil Flora und Fauna ebenso profitieren wie Menschen, die diesen Platz zur Erholung aufsuchen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Früher als geplant fertig – mit Mehrwert für die Region</span></p>
<p>Aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen und einer optimierten Bauabwicklung konnte das Projekt bereits nach einer Niederwasserperiode und damit deutlich früher als ursprünglich geplant fertiggestellt werden. Auch die Projektkosten fielen mit rund 1,2 Millionen Euro geringer aus als die ursprünglich veranschlagten 1,6 Millionen Euro. Das Revitalisierungsprojekt wurde vom Bund und dem Land Tirol finanziert. Für Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Benedikt Lentsch</span> ist das Projekt ein Gewinn für die gesamte Gemeinde: „Mit der Revitalisierung ist ein wertvoller Naturraum direkt vor unserer Haustür entstanden. Das Gebiet wird nicht nur für Tiere und Pflanzen attraktiver, sondern auch für die Bevölkerung. Der Inn wird hier wieder stärker erlebbar und der Bereich gewinnt als Naherholungsraum deutlich an Qualität.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Raum für natürliche Flussdynamik</span></p>
<p>Im Zuge der Arbeiten wurden rund 25.000 Kubikmeter Material im Uferbereich außerhalb des eigentlichen Abflussprofils abgetragen, um neue Lebensräume und strukturreiche Flächen zu schaffen. <span class="regierungsmitglied">Andreas Murrer</span> von der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes betont den wasserbaulichen Ansatz der Maßnahme: „Entscheidend ist, dass der Inn in diesem Bereich wieder mehr Raum für seine natürliche Dynamik erhält. Dadurch können sich im Zusammenspiel von Strömung, Wasserstand und Geschiebe unterschiedlich geprägte Gewässerbereiche entwickeln – von stärker durchströmten Abschnitten bis hin zu ruhigeren Zonen. Auch die verbesserte Durchgängigkeit für Fische und die Anbindung des Köllbachs sind dabei wichtige Bausteine. Damit wird die ökologische Durchgängigkeit im Gewässersystem wesentlich verbessert und der Lebensraum für die Fischfauna erweitert.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vielfalt an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen</span></p>
<p>„Besonders wertvoll ist die neu entstandene Vielfalt an Lebensräumen auf engem Raum“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Walter Michaeler</span> von der Abteilung Umweltschutz des Landes. „Mit den neu geschaffenen Wasserflächen, Uferzonen und offenen Bereichen entsteht ein abwechslungsreiches Mosaik an Standorten, das unterschiedliche Tier- und Pflanzengruppen anspricht.“</p>
<p>Die neuen Stillwasser- und Uferbereiche bieten insbesondere Amphibien wie der Erdkröte und dem Grasfrosch geeignete Lebensbedingungen. Offene Kies- und Bodenflächen schaffen wichtige Lebensräume für wärmeliebende Insekten, Reptilien und bestimmte Pflanzenarten. Auch kiesbankbrütende Vogelarten sowie typische Pflanzen der Auwälder wie die Grauerle profitieren von den verbesserten Standortbedingungen.</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Factbox zum Projekt:</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Projektzeitraum:</span> Baustart November 2025 – Fertigstellung Mai 2026</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Baukosten:</span> rund 1,2 Millionen Euro&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bauliche Maßnahmen:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e241b8972a519fa407986a8e91ae40ab8"><span>Aufweitung des Flussraums um rund 8.200 Quadratmeter</span></li><li data-list-item-id="eceb1b07677b951b1afe02d21cdd78591"><span>Abtrag von ca. 25.000 Kubikmeter Erdmaterial zur Geländeabsenkung</span></li><li data-list-item-id="eea5c120bb348550d4d535ada163c3da4"><span>Herstellung strukturreicher Uferzonen mit strömungsberuhigten Bereichen</span></li><li data-list-item-id="ecfa6e4bcbd849b8f243dbd659c043480"><span>Anlage von temporären und permanenten Wasserflächen (Auentümpel)</span></li><li data-list-item-id="edb526bf007446be62454e71c0f114fb7"><span>Fischpassierbare Anbindung des Köllbachs an den Inn</span></li><li data-list-item-id="e7f5e6f96ce43a6c3ddc0e893370fe484"><span>Einbau von Strukturelementen im Bachlauf (z. B. Krainerwand, Holzpiloten, Fischunterstände)</span></li><li data-list-item-id="eab0630e634749a4e3fd728e54542d27c"><span>Offene Schotter- und Uferflächen, die dem Fluss wieder mehr natürliche Entwicklung ermöglichen</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ziele des Projekts:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e81377624c674c29a9b9d2630777d28ec"><span>Naturnahe Gestaltung des Uferbereichs im Sinne der Biodiversität und unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes</span></li><li data-list-item-id="eaef81b21372fc0aaa0807e3be4c6513b"><span>Schaffung neuer Lebensräume für Fische, Amphibien, Vögel, Insekten sowie für typische Pflanzen der Auwälder (bspw. Grasfrosch, kiesbankbrütende Vogelarten und Grauerle)</span></li><li data-list-item-id="e214d50f34e438e7644bca643c9996b6e"><span>Neuer zugänglicher Ort für Erholungssuchende</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Managementplan für Natura 2000-Gebiet Osttiroler Gletscherflüsse</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/managementplan-fuer-natura-2000-gebiet-osttiroler-gletscherfluesse-isel-schwarzach-kalserbach/</link>
				<description>Konkrete Projekte werden in Zusammenarbeit mit GrundeigentümerInnen ausgearbeitet</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea6a86831cb65ce06dcaa6cc195d28e77"><span class="regierungsmitglied">Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete sind verpflichtend zu erstellen</span></li><li data-list-item-id="ea0d0e349acc400581fbb173beb00f68c"><span class="regierungsmitglied">Ausarbeitung des Managementplans ist unter Einbindung der regionalen Interessensvertretungen erfolgt</span></li><li data-list-item-id="e602ed2e27329b0aee8271e1695c3192e"><span class="regierungsmitglied">Betroffene Gemeinden im Bezirk Lienz wurden persönlich informiert&nbsp;</span></li></ul><p>Das Land Tirol legt für das Natura 2000-Gebiet „Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach, Kalserbach“ einen Managementplan vor. Dieser wurde unter Einbindung der regionalen Interessensvertretungen vom Land Tirol und dem Planungsbüro Revital seit 2024 ausgearbeitet. Hintergrund ist die EU-rechtliche Verpflichtung, einerseits Natura 2000-Gebiete auszuweisen und andererseits, für diese auch entsprechende Managementpläne und Erhaltungsziele zu definieren. Bei einem Managementplan handelt es sich um einen grundsätzlichen Fachvorschlag, welche Maßnahmen im Natura 2000-Gebiet zur Erreichung und Einhaltung der Erhaltungsziele beitragen würden. Das Spektrum der konzeptuellen Vorschläge reicht von Bewirtschaftungsvorschlägen über BesucherInnenlenkung und Schutzgebietsbetreuung bis hin zu baulichen Maßnahmen. Der Plan wird aktuell finalisiert und in den kommenden Wochen veröffentlicht.</p>
<p>„Ich bin überzeugt davon, dass effektiver Naturschutz nur dann funktioniert, wenn alle Beteiligten mit an Bord sind. Wir sind hier in der Pflicht und möchten entsprechende Maßnahmen gemeinsam umsetzen, gleichzeitig ist die Einbindung und Mitsprache der Gemeinden und auch privater Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer oberstes Gebot“, so Naturschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>„Wichtig ist mir, dass die Umsetzung von Maßnahmen und Projekten partnerschaftlich und nur in Abstimmung und mit Zustimmung der betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer erfolgt“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Zur Umsetzung werde man zudem vorrangig Flächen im öffentlichen Eigentum heranziehen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einbindung der Gemeinden, Umsetzung nur im Einvernehmen mit GrundeigentümerInnen&nbsp;</span></p>
<p>Im Frühjahr fanden vier Informationsveranstaltungen statt, zu denen sämtliche im Natura 2000-Gebiet liegenden Gemeinden sowie Stakeholder eingeladen wurden. Nach Vorliegen eines vorläufigen Planentwurfs fanden im Frühling persönliche Gespräche zwischen Vertretern der Landesregierung, ExpertInnen der Umweltschutzabteilung und den Bürgermeistern der Gemeinden Prägraten, Virgen, St. Jakob i. D. und Oberlienz, bei denen auch die weitere Vorgehensweise kooperativ abgestimmt wurde, statt.&nbsp;</p>
<p>Bereits bei der Ausarbeitung des Managementplans war eine eigens dafür eingerichtete „Arbeitsgruppe Naturschutz“ eingebunden. Darin vertreten sind das Baubezirksamt Lienz, die Bezirksforstinspektion, die Bezirkslandwirtschaftskammer, die BH Lienz, die Planungsverbände im Bezirk, der Tourismusverband, der Fischereiverband, der Bezirksjägermeister, die Wirtschaftskammer Osttirol, die Nationalparkverwaltung Hohe Tauern und der Verein „WET – Wildwasser erhalten Tirol“. Die Arbeitsgruppe wurde in drei Workshops über den Prozess informiert und diskutierte über Inhalt, Ziele und Umsetzung des Managementplans.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Status quo und weitere Schritte&nbsp;</span></p>
<p>„Der Managementplan ist kein Bescheid und auch keine Verordnung. Es handelt sich um eine Fachunterlage, die Maßnahmenvorschläge beinhaltet, die wir zusammen mit den Verantwortlichen gerne umsetzen möchten. Diese vorgeschlagenen Maßnahmen können die vorkommenden Arten und Lebensraumtypen im Schutzgebiet fördern“, erläutert LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Mit Juni trat auch eine neue Schutzgebietsbetreuerin ihren Dienst an und wird künftig vor Ort die erste Anlaufstelle für Anliegen von Gemeinden und GrundeigentümerInnen bei der Umsetzung des Managementplans sein.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über das Natura 2000-Gebiet&nbsp;</span></p>
<p>Entsprechend der FFH-Richtlinie der EU sind die Mitgliedsstaaten verpflichtet, Natura 2000-Gebiete auszuweisen. Seit Ende 2016 gibt es neben 17 weiteren Natura-2000-Gebieten in Tirol auch das Gebiet „Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach, Kalserbach“, das sich über mehr als 327 Hektar erstreckt. Zweck dieses Schutzgebiets ist die Erhaltung des Lebensraumtyps „Alpine Flüsse mit Ufergehölzen mit Myricaria germanica (Weiden-Tamarisken-Gebüsch)“. Die Charakterpflanze des Lebensraumtyps ist die Deutsche Tamariske. Eine Pflanze, die auf Schotterbänken wächst und bei Hochwasserereignissen regelmäßig umgelagert wird. Für den dauerhaften Erhalt des Lebensraumtyps ist eine ausreichende Gewässerbreite mit Schotterbänken wesentlich.&nbsp;</p>
<p>Die Maßnahmen, die nun im Managementplan ausgearbeitet wurden, zielen auf den Erhalt und die Förderung dieses Lebensraumtyps ab. Ein Maßnahmenbündel umfasst dabei strategische Maßnahmen, wie die Einrichtung einer Schutzgebietsbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit mit Einbeziehung der lokalen Bevölkerung oder spezifischen Informationsangeboten, die Kennzeichnung des Gebietes im Gelände oder die Nutzungsentflechtung und Besucherlenkung. Ein weiteres Maßnahmenbündel zielt auf den Erhalt und die Wiederherstellung des funktionierenden Gewässersystems ab. Dieses beinhaltet beispielsweise die Anbindung von Nebengewässern, die Wiederherstellung der Fischpassierbarkeit im Hauptgewässer, die Annäherung an den ursprünglichen Zustand, den Erhalt und die Verbesserung von Gewässerstrukturen. Davon profitieren naturgemäß auch weitere Lebensraumtypen der Fließgewässer, von den Schotterbänken im Gewässerbett bis zum Auwald, aber auch Fische und Amphibien.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 13:44:04 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Bundesländer setzen auf Zusammenarbeit im Veterinärwesen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bundeslaender-setzen-auf-noch-engere-zusammenarbeit-im-veterinaerwesen/</link>
				<description>LandesveterinärreferentInnenkonferenz in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e30ad033bd9aadec7aad03fb06c6e9044"><span class="regierungsmitglied">Bundesweite amtstierärztliche Unterstützungstruppe für Seuchenausbrüche gefordert</span></li><li data-list-item-id="ef3a4145cee5aca423c09d1c161803a34"><span class="regierungsmitglied">Rasche Novellierung der Rinder- und Rotwild-TBC-Verordnungen notwendig</span></li><li data-list-item-id="e5011f51615c6b2a118ce2b650ff6f305"><span class="regierungsmitglied">Austausch zu Tiergesundheitsdienst, tierärztlicher Versorgung und Laborstandorten</span></li></ul><p>Heute, Donnerstag, fand im Innsbrucker Landhaus die LandesveterinärreferentInnenkonferenz unter dem Vorsitz von Tirols Landeshauptmannstellvertreter <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> statt. Im Mittelpunkt der Beratungen und Beschlussfassungen standen aktuelle Herausforderungen im Bereich der Tiergesundheit, die Bekämpfung von Tierseuchen sowie die Weiterentwicklung der veterinärmedizinischen Rahmenbedingungen in Österreich. Darüber hinaus nutzten die politischen VertreterInnen der Bundesländer die Konferenz für einen intensiven Austausch zu Fragen der tierärztlichen Versorgung, der Zukunft des Tiergesundheitsdienstes sowie Optimierung der Ressourcen in der Laboranalytik.&nbsp;</p>
<p>„Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit der Bundesländer im Veterinärbereich ist. Tierseuchen machen nicht an Landesgrenzen halt. Gerade bei hochspezialisierten Fachthemen ist ein bundesländerübergreifender Austausch nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Gemeinsam können wir vorhandenes Wissen bündeln, Ressourcen effizient einsetzen und im Ernstfall rasch handeln“, betont LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bundesweite Unterstützungstruppe für Tierseuchenfälle gefordert</span></p>
<p>Ein zentrales Thema der Konferenz war die weitere Stärkung der Vorsorge- und Reaktionsstrukturen im Tierseuchenbereich. Die Geflügelpestausbrüche der vergangenen Jahre sowie der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im benachbarten Ausland haben die Bedeutung einer noch engeren Zusammenarbeit der Bundesländer und einer raschen Verfügbarkeit von spezialisiertem Fachpersonal deutlich aufgezeigt.&nbsp;</p>
<p>Bereits bei der LandesveterinärreferentInnenkonferenz im Dezember 2025 in Graz wurde daher auf Antrag des Burgenlandes angeregt, die Voraussetzungen für eine bundesweite amtstierärztliche Unterstützungstruppe zu schaffen. In weiterer Folge wurden die dienstrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Kostenfrage geprüft. Auf Basis dieser Vorarbeiten haben die LandesveterinärreferentInnen heute einstimmig beschlossen, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) und der AGES im Rahmen der Amtshilfe eine klare Organisationsstruktur für eine bundesweite amtstierärztliche Unterstützungstruppe im Seuchenausbruchsfall zu etablieren.</p>
<p>„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wertvoll der fachliche Austausch zwischen den Bundesländern ist. Im Veterinärbereich braucht es vielfach hochspezialisiertes Wissen. Wenn wir dieses in den Bundesländern bereits vorhandene Know-how österreichweit noch besser vernetzen, profitieren alle Länder davon – sowohl in der Prävention als auch im Anlassfall“, betont LHStv Geisler. „Die Maul- und Klauenseuche hat deutlich gemacht, wie dynamisch sich Tierseuchen entwickeln können und wie wichtig es ist, auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet zu sein. Deshalb braucht es Lösungen, die über einzelne Bundesländer hinausdenken und im Ernstfall rasch wirksam werden“, betont Landeshauptmannstellvertreterin <span class="regierungsmitglied">Anja Haider-Wallner</span>&nbsp;(Burgenland).</p>
<p>„Mit der nun beschlossenen Unterstützungstruppe schaffen wir einen klaren Rahmen, um speziell geschulte Amtstierärztinnen und Amtstierärzte im Bedarfsfall rasch und unbürokratisch einsetzen zu können. Das erhöht die Handlungsfähigkeit der Behörden und stärkt die Tierseuchenbekämpfung in ganz Österreich“, sind sich LHStv<sup>in</sup> Haider-Wallner und LHStv Geisler einig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rinder- und Rotwildtuberkulose: Anpassung der Rechtsgrundlagen gefordert</span></p>
<p>Einstimmig sprachen sich die LandesveterinärreferentInnen auch für eine rasche Novellierung der bestehenden Rinder- und Rotwild-TBC-Verordnungen aus. Sowohl das europäische Tiergesundheitsrecht als auch die Entwicklungen im Bereich Rotwild-Tuberkulose in Österreich – insbesondere in Tirol und Vorarlberg – machen eine Anpassung der bestehenden Regelungen erforderlich.</p>
<p>Das Krankheitsgeschehen, die Ausbreitungsdynamik, die Überwachungsmaßnahmen und die Bekämpfungsmethoden haben sich in den vergangenen 15 Jahren wesentlich verändert. Bereits im Jänner des heurigen Jahres wurde daher im Rahmen einer fachlichen Arbeitsgruppe in Innsbruck eine umfassende Grundlage mit konkreten Änderungsvorschlägen erarbeitet.</p>
<p>„Wenn wir bei der Bekämpfung der Rinder- und Rotwildtuberkulose weitere Fortschritte erzielen wollen, müssen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen an die aktuellen Herausforderungen angepasst werden. Die fachlichen Vorarbeiten liegen auf dem Tisch. Nun braucht es eine rasche Umsetzung durch den Bund“, fordern LHStv Geisler und LR <span class="regierungsmitglied">Christian Gantner</span> (Vorarlberg) als politisch Verantwortliche der aktuell hauptbetroffenen Bundesländer. Die LandesveterinärreferentInnen ersuchen die zuständige Bundesministerin daher, die erforderlichen Novellierungen ehestmöglich umzusetzen und dafür noch Anfang Juli eine Arbeitsgruppe einzuberufen. Ziel ist es, die fachlichen Grundlagen für notwendige Übergangsmaßnahmen noch vor Inkrafttreten der neuen Verordnungen zu erarbeiten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tierärztliche Versorgung und Tiergesundheitsdienst im Fokus</span></p>
<p>Breiten Raum nahm auch der Austausch zu aktuellen Entwicklungen im Veterinärbereich ein. Dazu gibt es auch auf Bundesebene eine enge Zusammenarbeit zwischen BMASGPK und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK). Diskutiert wurden unter anderem eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Tiergesundheitsdienstes im Rahmen der geplanten Novellierung der Tiergesundheitsdienstverordnung sowie die Herausforderungen und Chancen einer flächendeckenden tierärztlichen Versorgung.</p>
<p>„Eine flächendeckende tierärztliche Versorgung ist sowohl für die landwirtschaftlichen Betriebe als auch für den Tierschutz von großer Bedeutung. Tirol hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Rahmenbedingungen für Tierärztinnen und Tierärzte zu verbessern. Diese Erfahrungen konnten wir heute mit den anderen Bundesländern teilen“, so LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Laborstandorte sichern und Synergien prüfen</span></p>
<p>Ein weiteres Thema war die zukünftige Ausrichtung der veterinärmedizinischen Laboranalytik in Österreich. <span class="regierungsmitglied">Ulrich Herzog</span>, Sektionschef der Sektion III (Konsumentenpolitik und Verbrauchergesundheit) im BMASGPK berichtete über weitere gemeinsame Überlegungen des BMASGPK und des BMLUK. Es geht darum, eine gesamtstaatliche Bedarfsanalyse im Bereich der Laboranalytik durchzuführen, um Potenziale für Effizienzsteigerungen und eine noch bessere Zusammenarbeit zu identifizieren. Der Vorschlag wird seitens der LandesveterinärreferentInnen ebenfalls einstimmig unterstützt.&nbsp;</p>
<p>Dabei wurde zugleich die Bedeutung bestehender Standorte hervorgehoben. „Standorte wie die AGES in Innsbruck sind für die veterinärmedizinische Diagnostik wie beispielsweise im Bereich der Lebensmittelsicherheit und die Tierseuchenbekämpfung von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist es sinnvoll, auf Basis einer fundierten Analyse zu prüfen, wo Synergien genutzt und Abläufe weiter optimiert werden können“, betont LHStv Geisler.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:39:06 +0200</pubDate>
				
				<title>Fernpass-Paket: Durchgehender Gehsteig in Tarrenz fertiggestellt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fernpass-paket-durchgehender-gehsteig-in-tarrenz-fertiggestellt/</link>
				<description>Mehr Sicherheit für FußgängerInnen </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4a16738248253c47c20d9d091f41fa71"><span class="regierungsmitglied">Gesamte Bauarbeiten dauerten nur knapp drei Wochen</span></li><li data-list-item-id="e756fc6de27a6d2078c6e939f707bda64"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsames Projekt von Land Tirol und Gemeinde Tarrenz</span></li></ul><p>Nach nur knapp drei Wochen konnte ein weiteres Projekt des Fernpass-Pakets abgeschlossen werden: Ein durchgehender Gehsteig sorgt im Zentrum von Tarrenz künftig für ein Mehr an Sicherheit für FußgängerInnen. Die Asphaltierungsarbeiten wurden kürzlich abgeschlossen. Der zwei Meter breite Gehsteig ermöglicht nun das sichere Passieren entlang der B 189 Mieminger Straße bis zur Einmündung in die L 245 Tarrenzer Straße. Umgesetzt haben das Projekt das Land Tirol und die Gemeinde Tarrenz. Vorausgegangen war den Arbeiten der Ankauf und anschließende Abriss des Hauses Hauptstraße 33, gegenüber vom Gasthof Sonne.</p>
<p>„Das Fernpass-Paket ist ein ganzheitliches Vorhaben, das mit vielen einzelnen Maßnahmen für ein Mehr an Sicherheit und Verkehrslenkung entlang der gesamten Fernpassroute sorgt. Auch die Errichtung eines durchgängigen Gehsteigs in Tarrenz zählt dazu“, sagt LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Das Baubezirksamt Imst hat in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern für eine schnellstmögliche Umsetzung des Projekts gesorgt. Der Gehsteig ist nach der Druckknopfampel beim Zebrastreifen im Bereich des Gemeindeamtes Tarrenz (Fertigstellung September 2024) das zweite realisierte Projekt direkt in Tarrenz, mit dem die Sicherheit verbessert wird. Es ist auch ein Projekt, für das sich die Bevölkerung vor Ort klar ausgesprochen hatte und das mit dem Fernpass-Paket überhaupt erst möglich wurde.&nbsp;</p>
<p>„Ich freue mich, dass wir diesen wichtigen Gehsteig-Lückenschluss gemeinsam mit dem Land Tirol verwirklichen konnten. Durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit ist es gelungen, für eine über viele Jahre bestehende Problemstelle eine nachhaltige Lösung zu finden und damit die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich zu verbessern“, betont Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Stefan Rueland</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			
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